Die Mauser Fan Day’s – Ein Tag der in Erinnerung bleibt.

Piiing . . . eine Mail von Gear Tester . . . Mhhhhmmmm . . .

Wowo ich bin Teilnehmer beim Mauser Fanday!!!

Na so was, wo ich doch eigentlich sonst nie etwas gewinne!

Also habe ich mir die Einladung angeschaut und bei den 5 ausgewählten war ein alter Jagdforumsfreund ebenfalls dabei.

Für solch einen Ausflug ist mein alter VW Käfer 1303 doch das geeignete Fahrzeug. Mit einem Klassiker zum Test der Wiederauflage des Klassikers.

Unterwegs habe ich dann Sandro eingesammelt und da er noch nie Cabrio gefahren war, war schon die Fahrt nach Isny ein Erlebnis.

Als wir in den Mauserwerken bzw. Blaser- und Sauerwerken ankamen mussten wir uns kurz orientieren, da einige Gebäude gerade fertiggestellt werden damit jede Marke ihr eigenes Gebäude mit eigenem Showroom vorweisen kann. Begrüßt wurden wir mit Kaffee und Brezn und weiteren Leckereien. Einige der Teilnehmer waren aus Köln oder Paderborn über 500 km angereist und es sollte am gleichen Tag wieder nach Hause gehen!

Eine kurze Einführung und schon wurden die 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Gruppen eingeteilt und das Erlebnis konnte beginnen.

Die Werksführung war hoch informativ und es wurden geduldig alle Fragen der Teilnehmer beantwortet. Beeindruckend mit welcher Professionalität hier produziert wird und wie exakt die Stückkosten jedem Fertigungsauftrag zugewiesen werden.

Der Besuch im Showroom lies uns nun schon ungeduldiger werden, denn eigentlich waren wir ja hergekommen um die Waffen auszuprobieren!

Dennoch wurden in aller Ruhe die Hölzer Waffen und ihre Details sowie die Rigby-Ecke begutachtet.

Nun ging es zum Schießen ins Kino und es bestand die Möglichkeit unter den verschiedenen M03 und M12 Varianten zu wählen. Aber da stand auch die M98 Magnum! Für jeden Teilnehmer waren 2 Schuss mit der Magnum im Kaliber .375H&H Magnum vorgesehen. Die 2 Schuss wurden großzügig gehandhabt und so konnte der eine oder andere Schütze noch weiter Schüsse im großen Kaliber abgeben. Es ist erstaunlich wie angenehm sich dieses Kaliber schießen lässt.

Im Nebenraum hatte bereits eine weitere Gruppe auf der 100 Meterbahn den Schießwettbewerb begonnen. Nach einem Stechen erhielt ein bekannter Graveur den Hauptpreis, ein Jagdmesser von Mauser.

Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer neben dem Schießnachweis für Drückjagden noch eine Geschenktüte mit Informationsmaterial eine M12 Kappe sowie weitere kleine Geschenke.

Eine gelungene Veranstaltung die allen Teilnehmern viel Freude bereitet hat.

Danke an das Mauser-Team! . . . und Danke an Geartester das den Ausflug ermöglicht hat!!

L1070163  L1070167  L1070178

L1070184  L1070172  L1070173

L1070179  L1070180  L1070185

Die Fangschussdrohne

Das der Einsatz von Drohnen immer neue Demissionen annimmt, ist allgemein bekannt. Doch eignen sich Drohnen zukünftig auch für einen FANGSCHUSS?! Die technischen Voraussetzungen sind zumindest erfüllt:

Munition: Kaliber .223 Remington bzw. 5,56x45mm

Das Kaliber .223 Remington oder 5,56x45mm ist wahrscheinlich die weltweit meistverbreitete kleinkalibrige Zentralfeuermunition. Dank ihrer hohen Genauigkeit und Vielseitigkeit ist sie für zivile Schützen wie auch für Militär und Ordnungskräfte geeignet.

Die .223 Remington wurde Mitte der 1960er Jahre entwickelt. Sie ist eine Art „zivile Version“ der 5,56 x 45 mm M193, die von der US-Armee für das neue Standardgewehr M16 eingeführt wurde. Die Waffe ersetzte das Infanteriegewehr M14 im Kaliber 7,62 x 51 mm. Mit der Modellreihe M16/5,56 mm verabschiedeten sich die US-Streitkräfte vom alten Kaliber .30 und waren von nun an der Überzeugung, dass mittlere oder leichte Kaliber für die Standardgewehre am besten geeignet sind.

Zur Geschichte


Die Entwicklung der Patrone .223 Remington durch amerikanische Ingenieure war nicht gerade von Originalität geprägt – eigentlich handelt es sich bei diesem Kaliber nur um eine in der Größe stark reduzierte Version der alten .30-06-Springfield-Patrone.

Ein Sergeant der US-Armee verteidigt sich mit seinem M16 gegen den vorrückenden Vietkong im vietnamesischen Loc Minh (Oktober 1967).

Ein Sergeant der US-Armee verteidigt sich mit seinem M16 gegen den vorrückenden Vietkong im vietnamesischen Loc Minh (Oktober 1967).

Nachdem das US-Militär das Kaliber .223 Remington/5,56×45 mm übernommen hatte, folgten ein Großteil der anderen NATO-Staaten und weitere Verbündete schnell. So nahm die Beliebtheit und Verbreitung dieser Patrone auf der ganzen Welt schnell zu.

Genauer gesagt, entstand die .223 Remington aus einer modifizierten Patrone im Kaliber .222 Remington für das Sportschießen. Die Hülse wurde verlängert und der Hals verkürzt, um die Sprengkraft des Treibsatzes und damit die Leistung zu verstärken. Somit können Projektile im Kaliber .22 mit einem Gewicht zwischen 50 und 69 Grain verwendet werden. Der Lauf der Waffe muss allerdings auch den richtigen Drall haben.

Die .223 Remington mit den klassischen Vollmantelgeschossen mit 55 Grain

Die .223 Remington mit den klassischen Vollmantelgeschossen mit 55 Grain

Die Geschichte der militärischen Verwendung der .223/5,56 mm ist eng mit dem oben erwähnten M16-Gewehr und all seinen Varianten verbunden, daneben aber auch mit einer ganzen Palette ähnlicher Plattformen. Auch heute noch verschießen die meisten Sportgewehre Munition im Kaliber .223 Remington/5,56 mm. Bei Jägern und Sportschützen auf der ganzen Welt ist diese Patrone äußerst beliebt.

Die Patrone


Schon der Name deutet es an: Die Remington Arms Company war der erste Hersteller, der die praktische Vielseitigkeit und das Marktpotenzial der .223 Remington erkannte – und auch der erste Hersteller, der die Patrone für den zivilen Verkauf produzierte, kurz bevor die US-Streitkräfte sie zum ersten Mal verwendete. Als ein paar Jahre später umfassende Restbestände des Militärs in den Handel kamen, konnte die Patrone noch einfacher in großen Mengen erworben und auch wiedergeladen werden.

Patronen im Kaliber .223 Remington von GECO mit Vollmantelgeschossen von 63 Grain: konzipiert für das Sportschießen und für halbautomatische Waffen

Patronen im Kaliber .223 Remington von GECO mit Vollmantelgeschossen von 63 Grain: konzipiert für das Sportschießen und für halbautomatische Waffen

Patronen im Kaliber .223 Remington, Modell Barnes VOR-TX, mit Varmint-Geschossen mit 55 Grain, Typ "Triple-Shock X"

Patronen im Kaliber .223 Remington, Modell Barnes VOR-TX, mit Varmint-Geschossen mit 55 Grain, Typ „Triple-Shock X“

 

 

 

 

 

 

 

Kurz danach brachten die meisten (wenn nicht sogar alle) wichtigen Munitionshersteller eine ganze Produktpalette im Kaliber .223 Remington/5,56 x 45 mm auf den Markt, weil die Waffenhersteller ihrerseits immer mehr zivile und militärische Waffen für dieses Kaliber einführten.

Heute gibt es im Prinzip jede Waffe für dieses Kaliber: von großen Handfeuerwaffen bis hin zu Doppelbüchsen. Halbautomatische Gewehre sowie Repetiergewehre und -Karabiner machen dabei immer noch den größten Teil der weltweiten Produktion von Plattformen im Kaliber .223 für den zivilen und professionellen Gebrauch aus.

Die Jagdpatrone Winchester Supreme im Kaliber .223 Remington wird mit Ballistic-Silvertip-Geschossen mit 55 Grain geladen.

Die Jagdpatrone Winchester Supreme im Kaliber .223 Remington wird mit Ballistic-Silvertip-Geschossen mit 55 Grain geladen.

Es ist ein wahres Vergnügen, die .223 Remington zu verschießen. Der Rückstoß ist fast überhaupt nicht spürbar; bis auf eine Distanz von 200 m und sogar noch darüber hinaus ist die Munition sehr präzise und sie wird zu moderaten Preisen angeboten – bei selbstständigem Wiederladen (was extrem einfach ist), wird sie natürlich noch günstiger. Die Standardlaborierung für die .223 Remington besteht aus einem 55-Grain-Projektil, das extrem hohe Geschwindigkeiten erreicht (etwa 950 m/s). Das ist auch einer der Gründe für die vielen Einschränkungen, der sie als Kleinkaliberpatrone unterliegt.

Anders als Geschosse mit größeren Kalibern reagiert die .223 Remington besonders empfindlich auf Wind − vor allem, wenn er von der Seite kommt. Hierdurch wird die Genauigkeit bei Schüssen auf große Distanz beeinträchtigt und auch die Stoppwirkung für größeres Wild kann nachlassen. Das liegt an der Kombination aus geringem Gewicht und hoher Mündungsgeschwindigkeit: Das Geschoss fällt bei einem Schuss auf großes Wild beim Aufprall sofort auseinander und verursacht nur oberflächliche Verletzungen.

Das halbautomatische Haenel CR-223 bietet eine ganze Reihe von Features wie einen klappbaren Kolben, einen Satz mechanische Klappvisiere und ein monolithisches Gehäuseoberteil.

Das halbautomatische Haenel CR-223 bietet eine ganze Reihe von Features wie einen klappbaren Kolben, einen Satz mechanische Klappvisiere und ein monolithisches Gehäuseoberteil.

In manchen Ländern sind der zivile Besitz und die Verwendung von halbautomatischen Handfeuerwaffen mit Zentralfeuer im Militärstil mit Kaliber .223 erlaubt – wie der SIG Sauer P556 Classic Pistol.

In manchen Ländern sind der zivile Besitz und die Verwendung von halbautomatischen Handfeuerwaffen mit Zentralfeuer im Militärstil mit Kaliber .223 erlaubt – wie der SIG Sauer P556 Classic Pistol.

Eine Repetierbüchse Remington Varmint SPS TAC .223 mit 510 mm langem Lauf

Eine Repetierbüchse Remington Varmint SPS TAC .223 mit 510 mm langem Lauf

Eine Repetierbüchse Ruger 77 VT SS für die Jagd im Kaliber .223 Remington mit laminiertem Holzkolben

Eine Repetierbüchse Ruger 77 VT SS für die Jagd im Kaliber .223 Remington mit laminiertem Holzkolben

Aufgrund der unvermeidlichen Beschränkungen des Kalibers .223 Remington hat auch der Nutzen dieser Patronen bei der Jagd seine Grenzen. Sie haben aber immer noch ihre Fans, vor allem unter Jägern von Kleinwild und bei der Schädlingsbekämpfung. Die hohe Genauigkeit macht es möglich, kleine Tiere auch bei maximaler Reichweite zu treffen. Dieser Verwendungsbereich ist in den USA weit verbreitet, in Europa viel weniger. Dort führen die Gesetzgebung in den einzelnen Staaten sowie lokale Regelungen teilweise strikte Beschränkungen mit sich. Der Autor ist der Meinung, dass das Kaliber .223 Remington/5,56 x 45 mm nicht für die Jagd auf Rehwild, Wildschweine und Huftiere im Allgemeinen verwendet werden sollte, denn das ballistische Verhalten beim Auftreffen auf das Ziel garantiert bei größeren Tieren unter Umständen keine sauberen tödlichen Treffer.
In fast allen Ländern, in denen halbautomatische Gewehre mit Zentralfeuer erlaubt sind, wird die Munition im Kaliber .223 Remington vor allem für das Sportschießen verwendet. Hier ein halbautomatischer Karabiner vom Typ FNH-USA FN15.

In fast allen Ländern, in denen halbautomatische Gewehre mit Zentralfeuer erlaubt sind, wird die Munition im Kaliber .223 Remington vor allem für das Sportschießen verwendet. Hier ein halbautomatischer Karabiner vom Typ FNH-USA FN15.

 

Die 5,56 x 45 mm/.223 Remington zeigt ihre besten Leistungen auf dem Schießstand. Die Waffenindustrie ist sich darüber im Klaren und bietet daher eine Vielzahl unterschiedlicher Gewehre und Karabiner in diesem Kaliber an − mit den verschiedensten Betriebstypen, Lauflängen, Designs, Kolbenlängen, Zügen und so weiter. Wie die .308 Winchester, so konnte sich auch die .223 Remington als beliebte Munition für den zivilen Schießsport auf lange Distanzen etablieren. Diese Popularität widersteht auch dem aktuellen Trend der letzten Jahre, sie durch Patronen mit einer Art Zwischenkaliber zu ersetzen. Die .223 Remington/5,56 mm beschert den Schützen einfach eine unbeschwerte Zeit auf der Schießbahn, ohne die Unannehmlichkeit, die starker Rückstoß nun einmal mit sich bringt. Auch wenn die ältere .222 Remington noch präziser war, ist die .223 Remington/5,56 x 45 mm für das Sportschießen mit den meisten Ladungen immer noch extrem präzise. Mit der richtigen Ausrüstung zum Wiederladen kann sie zu einer Spitzenpatrone werden.

Wissenswertes


Zivile Waffen im Kaliber .223 Remington sind mit militärischen 5,56 x 45 mm-Patronen kompatibel, aber die militärischen Ladungen erreichen oft höhere Druckniveaus. Deshalb sollte man die strukturelle Stabilität und die Abnutzung der Waffe im Auge behalten.

Wie beim Kaliber .308 Winchester/7,62×51 mm ist auch beim Kaliber .223 Remington/5,56 x 45 mm die Hülse der militärischen Variante härter und dicker als die der zivilen Variante. Wer die Patronen gern selbst wiederlädt, sollte in Erwägung ziehen, die Treibladung gegenüber dem Standard um etwa 10 % zu reduzieren, wenn er militärische Hülsen wiederlädt. Später kann man dann versuchsweise und in kleinen Schritten die Treibladung wieder erhöhen.

Obwohl sie der .222 Remington Magnum so stark ähnelt, ist die 5,56 x 45 mm / .223 Remington absolut NICHT kompatibel mit ihr.

Das kleine Projektil des Kalibers .223 ist extrem empfindlich im Hinblick auf den Drall der Läufe, mit denen sie verschossen wird. Wenn zu schwere Projektile mit Läufen mit unpassendem Drall kombiniert werden, kann es zum so genannten Schlüsselloch-Effekt kommen − die Kugel verliert dabei während des Fluges an Stabilität und trifft seitlich auf das Ziel auf.

Die .223 Remington ist auch bekannt unter der Bezeichnung:

5,56×45 – 5,56 x 45 mm NATO – 5,56 Nato – 5,56 OTAN

Einige Daten zum Wiederladen von Patronen im Kaliber .223 Remington


Waffe: Remington Police LTR   Lauflänge: 510 mm (schweres Profil)

Kaliber

Treibladung

Menge

Geschoss

Zündhütchen

.223 Remington

Vihtavuori N140

24,5 grains

Sierra BT 55

CCI S.R. Standard

.223 Remington

IMR 4198

21 grains

Speer BT 50

CCI S.R. Standard

.223 Remington

Winchester 748

24 grains

Sierra BT 60

CCI S.R. Standard

Achtung: Denken Sie daran, dass das Wiederladen von Hand Geschicklichkeit und Vorsicht erfordert. Alle genannten Daten haben nur Hinweischarakter. Schon geringe Abweichungen können gefährliche Druckwellen verursachen, die zu Personen- und Sachschäden führen können. Der Autor dieses Artikels und all4shooters.comübernehmen keine Haftung für Verletzungen oder Schäden, die sich aus unsachgemäßer Verwendung dieser Daten ergeben.

Halbautomatisches Gewehr Thor CQB TR15 im Kaliber .223 Remington

Halbautomatisches Gewehr Thor CQB TR15 im Kaliber .223 Remington

Ein Beitrag von: all4hunters

Der Magnuseffekt

Warum Longrange Shooting so anspruchsvoll ist – der sogenannte Magnuseffekt perfekt visualisiert…

Wer in dieses Thema etwas tiefer Einsteigen möchte, sollte sich dieses Video einmal anschauen:

Die GEWINNER stehen fest!

Gewinner

Zum Start der neuen Jagdmediathek GearTester TV – Die besten Jagdvideos online haben wir unter allen Teilnehmern 6 x DvD’s von unseren Freunden von Hunter’s Video verlost.

Über den Gewinn freuen dürfen sich :

  • Tom August
  • Jan Maas
  • Sebastian Wassermann
  • Fabian Klapp
  • Sebastian Bayer
  • Tommy Turnschuh

Herzlichen Glückwunsch! Bitte lasst uns euere Adresse zukommen.

Gib uns dein Like bei Facebook oder folge dem Blog und bleibe Up to Date!

Euer GearTester Team!