Das Swarovski EL Range 10×42 WB Fernglas

Swarovski-EL-Range-neue-version

Unsere Freunde von all4shooters.com haben das neue Fernglas Swarovski EL Range 10×42 W B mit Entfernungsmesser in der Praxis getestet, das sowohl für anspruchsvolle Jäger als auch für ambitionierte Sportschützen eine ideale Wahl ist, wenn es um optische Höchstleistungen geht. Lesen Sie hier unseren Erfahrungsbericht, der ihnen bei einer Kaufentscheidung sicher helfen kann.

Ferngläser mit integrierten Laser-Entfernungsmessern, die als Beobachtungsinstrument und genaues Entfernungsmessgerät dienen, sind bereits seit Jahren auf dem Markt – spätestens seit der Einführung des legendären Modells „Geovid“ von Leica im Jahr 1992.

Es ist jedoch seitdem viel Zeit vergangen, bis technische Fortschritte im Bereich Optik und Elektronik es den Herstellern ermöglichte, diese Produktkategorie zu verkleinern und ihre Leistung gleichzeitig erheblich zu verbessern.

Eine Vielzahl an Marken hat dem Pionier in diesem Bereich Konkurrenz gemacht und das Angebot für Ferngläser mit Entfernungsmesser vor allem um preisgünstigere Modelle erweitert.

Die neue Version des Swarovski EL Range 10×42 W B Fernglases mit Entfernungsmesser.

Die neue Version des Swarovski EL Range 10x42 W B Fernglases mit Entfernungsmesser.

Die neue Version des Swarovski EL Range 10×42 W B Fernglases mit Entfernungsmesser.

Der österreichische Hersteller Swarovski Optik führte im Jahr 2011 das revolutionäre Swarovski EL Range Fernglas mit Entfernungsmesser ein.

Dieses Modell verfügt über ein einzigartiges, patentiertes optisches System, bei dem dieselben Objektive für die Beobachtung und Entfernungsmessung verwendet werden. Das Prisma für die Bilddrehung wird von einem zweiten Strahlteilerprisma ergänzt, das den Laser für die Entfernungsmessung vom beobachteten Bild trennt. Ausserdem ist die Elektronik des Lasermoduls für die Entfernungsmessung in das Fernglasgehäuse integriert.

Die Produktserie „EL“ von Swarovski ist eine moderne Reihe an beobachtungsorientierten Ferngläsern für die Jagd und den Schießsport. Auch das Fernglas Swarovski EL Range mit Entfernungsmesser ist mit einigen besonderen Technologien dieser Serie ausgestattet. Diese umfassen ein Gehäuse aus Magnesiumlegierung, das grundlegende optische System, die Vergütung und Linsenbeschichtung Swarobright, Swarotop und Swarodur. Andere Technologien des Herstellers wie Swarovision und Swaroclean werden bei diesen Modellen aktuell nicht genutzt.

Swarovski EL Range: Die Aktivierungstaste für die Entfernungsmessung wurde zur Verbesserung der Ergonomie und eine angenehmere Bedienbarkeit überarbeitet.

Swarovski EL Range: Die Aktivierungstaste für die Entfernungsmessung wurde zur Verbesserung der Ergonomie und eine angenehmere Bedienbarkeit überarbeitet.

Konkret basiert die Swarovision-Technologie auf fluoridhaltigen HD-Optikelementen und Field-Flattener-Linsen zur Verringerung geometrischer Verzerrung und Farbabweichungen. Die Swaroclean-Vergütung besteht aus einer oleophoben und wasserabweisenden Oberflächenbeschichtung, durch die die Linsen leichter zu reinigen sind.

Swarovski EL Range: Die Wahltaste für Menü und Optionen befindet sich am linken Tubus, in der Brücke.

Swarovski EL Range: Die Wahltaste für Menü und Optionen befindet sich am linken Tubus, in der Brücke.

Wir vermuten, dass der Grund für das Weglassen dieser optischen Merkmale und Objektivvergütungen ein Kompromiss aufgrund besonderer technischer Funktionen ist: Der Laser, der von dem Entfernungsmesser verwendet wird, läuft durch die optische Haupteinheit dieses Fernglases und seine Wellenlänge liegt bei rund 940 nm (unter Normalbedingungen unsichtbar für das menschliche Auge).

Beim Swarovski EL Range kann durch die Position der Wahltaste für Menü und Optionen eine versehentliche Aktivierung zuverlässig vermieden werden, aber...

Beim Swarovski EL Range kann durch die Position der Wahltaste für Menü und Optionen eine versehentliche Aktivierung zuverlässig vermieden werden, aber…

Das bedeutet, dass einige der Technologien, die normalerweise in einem Fernglas verwendet werden, um die Durchlässigkeit des sichtbaren Lichts zu verbessern, aus technischen gründen nicht verwendet werden konnten. Diese würden  nicht mit dem Lasermodul für die Entfernungsmessung harmonieren und sogar die Funktion insgesamt blockieren.

Ein Markenzeichen des Swarovski EL Range Fernglases, das zusammen mit seiner integrierten Technologie patentiert wurde (Patent Nr. US20110128619, „Beobachtungsgerät mit Entfernungsmesser“), sind die zwei hervorstehenden „Finnen“ oder Ausbuchtungen unter dem Gehäuse des Fernglases, je eine unter den zwei optischen Tubussen.

Diese „Finnen“ beherbergen die Elektronik für das Lasermodul für die Entfernungsmessung und verleihen dem Endprodukt eine gewisse „Persönlichkeit“. Für Benutzer mit großen Händen könnten sie die Handlichkeit und Nutzung des Swarovski EL Range Fernglases sogar verbessern.

Die Form der „Finnen“ hat sich gegenüber vorherigen Modellen weiterentwickelt: Ihre Gesamtlinie ist abgerundet, ohne scharfe Kanten, und umfasst jetzt ergonomische Griffrillen.

Swarovski-EL-Range-focus-dialDiese Generation des Swarovski EL Range Fernglases führt auch neue Standards bei serienmäßigem Zubehör ein. Das Gehäuse wurde für bestmögliche Kompatibilität im Vergleich zu den älteren Varianten angepasst.

Der vom Hersteller „FieldPro-Paket“ genannte neue Zubehörsatz für das Swarovski EL Range umfasst ein neues Befestigungssystem, das sich um 360° um seine eigene Achse drehen kann. Die klassischen Befestigungsriemen wurden von einer dünnen, aber äußerst flexiblen Kordel ersetzt, die sich jeder Bewegung anpasst. Außerdem kann die Gesamtlänge der Schnur mithilfe eines schnell bedienbaren, vollkommen leisen Drehknopfsystems am Ende jeder Schnur angepasst werden. Die neue Schnur verfügt selbst über ein ergonomisches Muster, das sich an den Nacken des Benutzers anpasst, und wird aus einer weichen Mischung aus Nylon und Neopren hergestellt.

Swarovski EL Range – der Praxistest

Jedes Okular des Swarovski EL Range hat einen eigenen unabhängigen Dioptrieneinstellring, der einen genaueren Fokus für beide internen Anzeigen bietet.

Jedes Okular des Swarovski EL Range hat einen eigenen unabhängigen Dioptrieneinstellring, der einen genaueren Fokus für beide internen Anzeigen bietet.

Wir haben das Swarovski EL Range Modell 10×42 LRF getestet. Das Fernglas wiegt knapp 880 Gramm. Nach Angaben von Swarovski, umfasst die Serie EL Range die leichtesten Ferngläser der Welt in ihrer Klasse. Es geht hier um Ausrüstung der Spitzenklasse, die für das Top-Marktsegment sowohl im Hinblick auf ihre Leistung, als auch den Preis bestimmt ist.

Das Gehäuse des Swarovski EL Range Fernglases mit Entfernungsmesser basiert auf einem Doppelbrücken-Design. Das Fokusrad befindet sich in einer zentralen Position an der hinteren Brücke, wodurch es leicht erreichbar und mit dem Zeigefinger beider Hände bedienbar ist, und erlaubt eine einhändige Anpassung. Jedes Okular ist zudem mit einem eigenen gummierten Dioptrieeinstellring ausgestattet, mit dem der bestmögliche Fokus für beide internen Anzeigen gewährleistet wird.

Swarovski-EL-Range-lithium-battery

Swarovski EL Range: Die 3 V CR2 Lithiumbatterie, die in einem Fach im Einstellknopf untergebracht ist, bietet eine Lebensdauer von 1000 Entfernungsmessungen.

Das Sehfeld des Swarovski EL Range 10×42 LRF Fernglases erreicht exzellente 110 Meter/1.000 m und verfügt über einen Lichtdurchlässigkeitsfaktor von 91% sowie eine 4,2 mm Austrittspupille.

Diese Angaben sind für beide Tubusse des Fernglases vollkommen konstant und identisch. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis, da der Laser des Entfernungsmessers dieselben optischen Komponenten durchläuft, die auch für die Beobachtung dienen.

Außerdem bietet das Gerät hervorragende Funktionen für Farbe, Kontrast, Bildqualität und Schärfe.

Das Swarovski EL Range verfügt über eine leichte geometrische „Kissenverzerrung“ an den Rändern des Bildes. Diese kann jedoch nur bei der genauen Beobachtung von architektonischen Strukturen festgestellt werden. Bei der Nutzung am Schießstand oder bei der Jagd tritt diese nicht auf. Es gibt hingegen keinerlei Anzeichen für den sogenannten „Globuseffekt“, der bei einigen Ferngläsern in den vergangenen Jahren wieder aufgetaucht ist (insbesondere jenen, die frei von Winkelaberration wären) und was sich beim Schwenken bemerkbar macht. Unserer Meinung nach wird dieser optische Fehler überbewertet, besonders im Vergleich mit deutlich auffälligeren Bildfehlern wie Koma, Farbabweichungen usw.

Swarovski EL Range: Das innovative Schnurbefestigungssystem zum Anstecken aus dem FieldPro-Paket ist äußerst leicht bedienbar.

Swarovski EL Range: Das innovative Schnurbefestigungssystem zum Anstecken aus dem FieldPro-Paket ist äußerst leicht bedienbar.

Die Schnur des FieldPro-Pakets verfügt über ein leises Drehknopfsystem zur Angleichung und Verriegelung.

Die Schnur des FieldPro-Pakets verfügt über ein leises Drehknopfsystem zur Angleichung und Verriegelung.

Das Lasermodul für die Entfernungsmessung basiert auf der Technologie und dem System Swaroaim. Das ist mit einem integrierten Neigungsmesser und Böschungswinkel-Berechnung ausgestattet, um eine genaue Schussentfernung anzugeben. Der Benutzer kann die Entfernung direkt am Ballistikturm des Zielfernrohrs  einstellen, wie beim firmeneigenen BT von Swarovski oder dem personalisierten PBC. Diese Funktion ist bei der Verwendung von weitreichenden Fadenkreuzen besonders wertvoll.

Die Schnur des FieldPro-Pakets des Swarovski EL Range ist aus einer Mischung aus Nylon und thermisch geformtem Neopren gefertigt, um hohen Komfort zu gewährleisten.

Die Schnur des FieldPro-Pakets des Swarovski EL Range ist aus einer Mischung aus Nylon und thermisch geformtem Neopren gefertigt, um hohen Komfort zu gewährleisten.

Der Laser-Entfernungsmesser wird mit einem gummierten Knopf am linken Tubus des Fernglases, nahe bei der hinteren Brücke, eingeschaltet. Er wird von einer Batterie betrieben, die im Fokusrad untergebracht ist. Es handelt sich hierbei um eine 3 V CR2 Lithiumzelle, die eine Batterielebensdauer von rund 1.000 Entfernungsmessungen bietet.

Ein kleinerer Knopf, der unter der hinteren Brücke versteckt liegt (um eine versehentliche Aktivierung zu vermeiden) erlaubt die Auswahl vier verschiedener Programme: P1 − manuelle Helligkeitsanpassung der Anzeige; P2 − Aktivierung oder Deaktivierung der Böschungswinkelerkennung und -korrektur; P3 − Auswahl der Einheit Fuß oder Meter; P4 − automatische Helligkeitseinstellung der Anzeige anhand der Lichtverhältnisse der Umgebung.

Der Messbereich, das kreisförmige Fadenkreuz und der Böschungswinkel werden im Sehfeld nur angezeigt, wenn die Funktion der Laser-Entfernungsmessung aktiviert ist. Die Informationen werden durch zwei einzelne rote Anzeigen visualisiert. Das Fadenkreuz wird im rechten Okular angezeigt, die Informationen im linken Okular.

Das neue Swarovski EL Range 10×42 W B ist sehr leicht bedienbar und bietet hohen Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Optik und die Genauigkeit der Entfernungsmessung.

Wir haben die Genauigkeit des Laser-Entfernungsmessers des Swarovski EL Range in Zusammenarbeit mit einer technischen Beratungsfirma mit Zugang zu geographischen und kartographischen Informationssystemen unserer Region getestet. Wir konnten bei Objekten, die mehr als 600 Meter von unserem Beobachtungspunkt entfernt waren, gelegentlich einen Fehler von knapp einem Meter feststellen, die Leistung ist allerdings ausnahmslos konstant. Wir haben immer exakt dasselbe Ergebnis erhalten, wenn wir den Entfernungsmesser an Objekten in derselben Entfernung genutzt haben, auch an verschiedenen Tagen mit unterschiedlichen Umgebungsbedingungen.

Swarovski EL Range: Diese einzigartigen "Finnen" beherbergen optronische Komponenten und die integrierte Elektronik des Lasermoduls für die Entfernungsmessung.

Swarovski EL Range: Diese einzigartigen „Finnen“ beherbergen optronische Komponenten und die integrierte Elektronik des Lasermoduls für die Entfernungsmessung.

Nach Angaben von Swarovski funktioniert der Laser-Entfernungsmesser zwischen dreißig und 1.475 Metern, die höchste Entfernung, die wir messen konnten (eine reflektierende Oberfläche, in diesem Fall das Fenster eines Gebäudes) lag allerdings bei 1.946 Metern, erneut mit einer bemerkenswerten Genauigkeit und Konsistenz. Dabei sollte darauf hingewiesen werden, dass die genannten Leistungsstufen von Laser-Entfernungsmessern auf Standardtests mit Zielen, die einen Reflexionsgrad von 80% aufweisen, beruhen.

Swarovski EL Range – Fazit:

Unsere Meinung über das Swarovski EL Range ist äußerst positiv, seine Leistung ist für diese Geräteklasse hervorragend, sowohl im Hinblick auf die Optik wie auch die Genauigkeit des Entfernungsmessers. Der Einzelhandelspreis (2.990,- € und 3.090,- €) liegt ungefähr auf dem Niveau anderer Konkurrenzprodukte der Spitzenklasse.

 

Ein GearTesterbeitrag von:  

all4hunters

Der Blaser BD14 Bockdrilling

Blaser-BD14

Blaser präsentiert mit dem BD14 seine neuartige, patentierte Verschlusskonstruktion. Inzwischen liegen die ersten praktischen Erfahrungen mit dem innovativen Bockdrilling vor. Unser Freunde von All4Shooters.com und VISIER haben sich die Blaser BD14 einmal näher angesehen.

Unser Freunde von all4shooters.com // Peter Pulver und Andreas Wilhelmus / VISIER

Bestens gerüstet: Der Blaser BD14 wartet oben stets mit einem 20/76er Schrotlauf auf. Darunter, nach rechts versetzt, liegt das Rohr für die kleine Kugel und ganz unten befindet sich das für die hochwildtaugliche große Kugel.

Bestens gerüstet: Der Blaser BD14 wartet oben stets mit einem 20/76er Schrotlauf auf. Darunter, nach rechts versetzt, liegt das Rohr für die kleine Kugel und ganz unten befindet sich das für die hochwildtaugliche große Kugel.

Der Drilling galt im deutschsprachigen Raum über Jahrzehnte hinweg als die Waffe des Revierjägers. Mit zwei parallelen Schrotläufen und einem Kugel- oder Büchsenlauf darunter war der Waidmann für jeden jagdlichen Fall gerüstet. Den Kugellauf wählte man bevorzugt in Kalibern wie etwa 7 x 65R, 8 x 57 IRS oder der auch als „Königin der Hochwildpatronen“ bekannten 9,3 x 74R. Bei den Schrotkalibern kamen 12/65 und später 12/70, weit vor den 16er Schrotpatronen. Im rechten Schrotlauf fanden häufig Einsteckläufe in kleineren Kalibern ihren festen Platz.

Das alles zusammen machte die Vielseitigkeit des Drillings und damit auch seine Beliebtheit sowie die daraus resultierende Verbreitung dieser Waffenart aus. Doch schon früh erkannten findige Hersteller und einzelne Bergjäger die Vorteile des Bockdrillings. Während normale Drillinge in Massen preisgünstig hergestellt wurden, war der Bockdrilling oder der „Triumphbock“, wie man ihn in einigen Alpen-Gegenden nannte, immer ein exklusives Stück. Diesen Nimbus besitzt das Gewehr, bei dem der große Kugellauf unter dem Schrotlauf und die „kleine“ Kugel seitlich zwischen den beiden anderen Rohren angeordnet ist, noch heute. Allerdings gab und gibt die Schussleistung der Kugelläufe häufig Anlass zu Diskussionen. Und das insbesondere dann, wenn es darum geht, wie gut die große und kleine Kugel „zusammenschießen“.

Bockdrilling Blaser BD14 – Äußerlichkeiten

Schon der erste Kontakt mit dem Blaser BD14 erweckt beim Betrachter ein positives Gefühl. Vor ihm liegt eine elegante, kurze und kompakte Waffe schnörkellosen Zuschnitts, mit angenehm geradem Schaft: ein Jagdgewehr, das sich geradezu für den Einsatz mit einem Zielfernrohr aufdrängt. Die entsprechende Schnittstelle für eine Blaser-Sattelmontage bringt der Drilling auch schon mit. Die Waffe ist exzellent verarbeitet. Hier beweist der Hersteller, dass CNC-gesteuerte Maschinenfertigung genauso präzise sein kann wie allerbeste Büchsenmacherarbeit. Alles sitzt perfekt, ist in der Oberflächenbearbeitung wohl nicht zu verbessern.

Der BD14 kommt in einem feinen Ölschaft aus gutem Nussbaumholz mit Schweinsrücken und modern geschwungener bayerischer Backe. In der Basisversion mit matt-aluminiumfarbiger Dural-Basküle geht‘s hier mit der Holzklasse 4 und einem Preis von 5.976,- Euro los. Für die Testwaffe mit matt-schwarz eloxiertem Gehäuse aus sogenannten Flugzeug-Aluminium und einem Schaft der Holzklasse 6 muss man 7.485,- Euro zahlen. Das Topmodell „Baronesse“ des BD14 kostet 11.845,- Euro, besitzt dafür aber eine feine Arabeskengravur auf der Basküle. Wem die drei genannten Serienausführungen nicht exklusiv genug sind, der kann natürlich in Sachen Holz, Finish und Gravur noch entsprechend „upgraden“.

Blaser BD14 – der Verschluss

Blaser bewirbt den im BD14 verwendeten Vertikalblockverschluss als eine zum Patent angemeldete absolute Weltneuheit. Auf den ersten Blick erinnert der Verschlussblock des BD14 allerdings an einen Kippblockverschluss. Neu beim BD14 ist, dass der Verschlussblock im eingebauten Zustand stets an der senkrechten, hinteren Wand der Basküle anliegt und zum Verriegeln nicht mehr gekippt werden muss. Hier greifen die Verriegelungselemente quasi in den Block und nicht umgekehrt. Der herausnehmbare Vertikalblock des BD14 kann mit einem Handgriff entnommen und bei Bedarf auch getrennt verwahrt werden.

Der Blick in die Basküle des BD14 zeigt die Aufnahme für den Vertikalblock und die Gegenstücke zu den in den Block integrierten Schlagbolzen.

Der Blick in die Basküle des BD14 zeigt die Aufnahme für den Vertikalblock und die Gegenstücke zu den in den Block integrierten Schlagbolzen.

Während bei anderen Verschlüssen von Kipplaufwaffen die Basküle per Laufhaken immer auch als hinterer Laufabschluss dient, verschließen Kipp- und Vertikalblock die Rohre gleichsam autonom. Die Basküle dient nur noch zur Aufnahme des Laufbündels und zum Kippen (Brechen) desselben. Dadurch erfährt sie aber auch keine Belastung durch Drehmomente aus der Schussauslösung. Der Kasten muss also nur noch die vom Laufbündel über den Kippblock übertragenen Rückstoßkräfte aufnehmen. Das erlaubt wiederum die Verwendung von schwächeren, sprich: leichteren Materialien – im Falle des BD14 Dural – sowie eine schlankere Bauweise.

Der Blick in die Basküle des BD14 zeigt die Aufnahme für den Vertikalblock und die Gegenstücke zu den in den Block integrierten Schlagbolzen.

Da kommt Spannung auf – das Spannsystem des BD14

Der BD14 verfügt über ein recht leicht zu bedienendes Handspannsystem. Dessen Schieber sitzt auf dem Kolbenhals. Zum Spannen der beiden Kastenschlosse schiebt der Daumen den Schieber nach vorn, bis dieser arretiert und ein roter Signalpunkt sichtbar wird. Drückt man den Schieber noch etwas weiter nach vorn, gleitet dieser zurück und die Waffe ist entspannt. Der vordere Abzug bedient immer den Lauf mit der großen Kugel. Bei nach unten gedrücktem Umschaltschieber löst der hintere Abzug den Schuss aus dem kleinen Kugellauf aus und bei nach oben gedrücktem Umschaltschieber korrespondiert dieser Trigger mit dem Schrotlauf. Nach Abgabe eines Schusses – ohne den Verschluss nach dem Feuern zu öffnen oder den Handspannhebel zurückzunehmen – bleibt das zweite Schloss weiterhin gespannt. Sind alle Läufe mit Patronen bestückt, kann durch ungeschicktes Handhaben ein zweiter Schuss brechen. Um das zu vermeiden, kann man neben dem beschriebenen Entspannen per Schieber auch den Oberhebel nach rechts drücken. Auch dann springt der Spannschieber automatisch in die entspannte (gesicherte) Position zurück – das geschieht dann allerdings nicht lautlos.

Das Prinzip: Der Vertikalblock der BD14 schließt das Laufbündel (hier beides zum Veranschaulichen in ausgebautem Zustand) nach hinten ab. Bei anderen Verschlusskonstruktionen von Kipplaufwaffen übernimmt dies in der Regel die Basküle.

Blaser BD14 – der Abzug

Das Prinzip: Der Vertikalblock der BD 14 schließt das Laufbündel (hier beides zum Veranschaulichen in ausgebautem Zustand) nach hinten ab. Bei anderen Verschlusskonstruktionen von Kipplaufwaffen übernimmt dies in der Regel die Basküle.

Das Prinzip: Der Vertikalblock der BD 14 schließt das Laufbündel (hier beides zum Veranschaulichen in ausgebautem Zustand) nach hinten ab. Bei anderen Verschlusskonstruktionen von Kipplaufwaffen übernimmt dies in der Regel die Basküle.

Hier handelt es sich sowohl hinten als auch beim vorne um einen Blaser-Feinabzug. Diese Trigger sind ab Werk so eingerichtet, dass sie bei etwa 650 g Widerstand auslösen. Feinabzüge bei kombinierten Waffen sind nicht jedermanns Sache. Dennoch präsentierten sich die Abzüge der Testwaffe in jeder Beziehung einwandfrei und lösten ohne jedes Kriechen sauber aus. Erstaunlicherweise zeigten sich die Abzüge weitaus unkritischer als erwartet. Auch bei eher hartem bis sehr hartem Abstellen der Waffe auf dem Kolben lösen sie nicht ungewollt aus. Dennoch: Richtig sicher ist das Gewehr nur bei entspannten Schlossen.

Welches Kaliber für was?

Hier gilt das Augenmerk zuerst dem beim BD14 stets vorgegebenen Schrotlauf in 20/76. Das ist ein modernes und erprobtes Kaliber für den universellen Einsatz. Magnum-Patronen – also 76er Munition mit 33 bis 34 g Bleischrotvorlage von 2,7 bis 3,7 mm – gibt es sowohl von Rottweil als auch von Sellier & Bellot. Die Läufe sind voll stahlschrottauglich.

Hier sieht man den Verschlussblock zum Verdeutlichen des Prinzips einmal in das Laufbündel eingesetzt ...

Hier sieht man den Verschlussblock zum Verdeutlichen des Prinzips einmal in das Laufbündel eingesetzt …

Insbesondere bei unsicheren Anfängern kommen im Kaliber 12/76 häufig die berüchtigten Magnum-Schrotpatronen mit 52 Gramm Bleischrotvorlage zum Zuge. Die tragen allerdings zu einer hohen Wildbretentwertung bei. Der erfahrene Jäger weiß, dass 30 Gramm Blei in der Regel auf alles mit Schrot erlegbare Wild ausreichen, sofern man nicht zu weit schießen muss. Die beste Wahl in Bezug auf die Wirkung stellt derzeit wohl das teure Wolframschrot (englisch: Tungsten Shot) dar. Leider sind im deutschsprachigen Raum derzeit (noch) keine Wolframschrotpatronen im Kaliber 20 zu haben. Dennoch steht der 20er Magnum-Lauf einem 12/70er wohl kaum nach.

Neben dem obligatorischen Brillenstück an der Mündung fasst bei der BD14 zusätzlich noch eine Mittelbrille das Laufbündel. Die Mündungsbrille dient auch zur Seiten- und die andere zur Höhenjustierung des kleinen Kugellaufs.

Neben dem obligatorischen Brillenstück an der Mündung fasst bei der BD 14 zusätzlich noch eine Mittelbrille das Laufbündel. Die Mündungsbrille dient auch zur Seiten- und die andere zur Höhenjustierung des kleinen Kugellaufs.

Neben dem obligatorischen Brillenstück an der Mündung fasst bei der BD 14 zusätzlich noch eine Mittelbrille das Laufbündel. Die Mündungsbrille dient auch zur Seiten- und die andere zur Höhenjustierung des kleinen Kugellaufs.

Für den kleinen Kugellauf stehen beim BD14 die Kaliber .22 Hornet, .222 Remington, 5,6 x 50 R Magnum und 5,6 x 52 R zur Wahl. Mit Ausnahme der .22 Hornet sind alle übrigen als Rehwildpatronen beliebt und bewährt. Das gilt insbesondere für die 5,6 x 52 R, welche im Geschoss-Durchmesser geringfügig größer ist als die .222. Außerdem wird die 5,6 x 50 R von RWS mit einer speziellen Rehwildlaborierung angeboten. Die für ihre exzellente Präzision bekannte Hornet ist speziell für Jäger gedacht, welche Kleinwild und Pelzträger balgschonend erlegen möchten.

Überdies sitzt an der Mittelbrille auch ein Stift, der zur vorderen Riemenbügelöse ausläuft.

Überdies sitzt an der Mittelbrille auch ein Stift, der zur vorderen Riemenbügelöse ausläuft.

Überdies sitzt an der Mittelbrille auch ein Stift, der zur vorderen Riemenbügelöse ausläuft.

Für den großen Kugellauf bietet Blaser zur Zeit die Kaliber 6,5 x 55, 6,5 x 57 R, 7 x 57 R, 7 x 65 R, .308 Winchester, .30-06 Spring­field, .30 R Blaser, 8 x 57 IRS und 9,3 x 74 R an. Die alten deutschen Kaliber sind konstruktionsbedingt mit dem „Makel“ des langen Übergangskonus behaftet. Dieser musste früher oft als Erklärung für schlechte Schussleistungen herhalten. Nun schießen die modern gefertigten Blaser-Läufe allerdings um ein vielfaches präziser, so dass der zu lange Freiflug nicht mehr als Ausrede dienen kann. Für den Revierjäger mit Rot- und oder Schwarzwild bildet etwa die .30 R Blaser eine hervorragende Wahl, wobei auch die alte 8 x 57 IRS heute zu den beliebtesten, weil durchaus wirkungsvollen Patronen zählt.

Nach Drücken des Bolzens beim Blaser BD14 kann der Verschlusshebel ganz nach rechts bewegt und der Verschlussblock leicht entnommen werden.

Bockdrilling Blaser BD14 auf dem Schießstand

Nach Drücken des Bolzens kann der Verschlusshebel ganz nach rechts bewegt und der Verschlussblock leicht entnommen werden. Der eckige Stift auf der rechten Bügelseite dient als Laufwahlschalter. Ragt er wie hier nach unten heraus, so bedient der hintere Abzug die kleine Kugel. Ist er von unten nicht fühlbar und sein anderes Ende lugt oben aus der Basküle hervor, hat der Schütze den Schrotlauf gewählt.

Nach Drücken des Bolzens kann der Verschlusshebel ganz nach rechts bewegt und der Verschlussblock leicht entnommen werden. Der eckige Stift auf der rechten Bügelseite dient als Laufwahlschalter. Ragt er wie hier nach unten heraus, so bedient der hintere Abzug die kleine Kugel. Ist er von unten nicht fühlbar und sein anderes Ende lugt oben aus der Basküle hervor, hat der Schütze den Schrotlauf gewählt.

Bevor es ans Einschießen ging, galt es, das Zielfernrohr grob zu justieren. Der Schrotlauf bildet dabei die feste Komponente und dient als Basis des Prozederes. Man spannt das Laufbündel ein und richtet den Schrotlauf dabei über Kimme und Korn auf ein 35 bis 40 Meter entferntes kleines Ziel aus. Dann setzt man das Zielfernrohr per Sattelmontage auf den eingespannten Lauf und stellt das Absehen des Zielfernrohrs ebenfalls genau auf dieses Ziel ein, bevor es auf die 100-Meter-Bahn geht. Dort werden die große und die kleine Kugel auf das Zielfernrohr-Absehen unter Beachtung der günstigsten Einschussentfernung der verwendeten Patrone eingeschossen. Der Lauf der großen Kugel ist fest mit dem Schrotlauf verbunden und so fixiert, dass Schrot- und Kugellauf zusammenschießen. Das Zielfernrohr wird nun per Absehenverstellung auf die Treffpunktlage der großen Kugel justiert. Danach stellt man den Lauf der kleinen Kugel auf diese Treffpunktlage ein. Dazu kann der Lauf durch eine Schraube an der Mündung seitlich verschoben werden. Die Höhenkorrektur erfolgt hier durch eine Schraube an einem in Laufmitte montierten Brillenstück. Die Läufe schwingen frei und können sich in der Länge frei ausdehnen. Die Kugelläufe schossen auch nach jeweils mehreren Schüssen zuverlässig zusammen. Es empfiehlt sich, hier aber unterschiedliche Munitionssorten zu probieren, um die für die jeweils individuell vorliegenden Läufe präzisesten Sorten zu ermitteln.

Blaser BD14 Bockdrilling – Fazit

Nach dem Einschießen gab sich die BD 14 auf dem Schießstand keine Blöße. Große und kleine Kugel schossen auch nach jeweils mehreren kurz hintereinander abgegebenen Schüssen in engen Gruppen zusammen.

Nach dem Einschießen gab sich die BD 14 auf dem Schießstand keine Blöße. Große und kleine Kugel schossen auch nach jeweils mehreren kurz hintereinander abgegebenen Schüssen in engen Gruppen zusammen.

Der BD14 ist die Waffe für den anspruchsvollen Revierjäger, der für jede jagdliche Begegnung gerüstet sein will, aber nicht jede Woche zu einer Drückjagd geht: handlich, präzise, elegant, sehr zu empfehlen.

Nach dem Einschießen gab sich der BD14 auf dem Schießstand keine Blöße. Große und kleine Kugel schossen auch nach jeweils mehreren kurz hintereinander abgegebenen Schüssen in engen Gruppen zusammen.

Wer es noch edler will, kann zum BD14 in der „Baronesse“-Ausführung greifen. Ab 11.845 Euro steigt man hier mit Holzklasse 6 und feiner Arabeskengravur auf der Basküle ein.

Ein GearTesterbericht von all4hunters

Peter Pulver und Andreas Wilhelmus / VISIER

Jana’s Erlebnisbericht zum Land Rover Experience Day

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Hallo liebe Waidmänner und -Frauen.
Der Ein- oder Andere kennt mich vielleicht bereits, den Anderen möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Jana, leidenschaftliche Jägerin und Autorin eines Jagdblogs. Wer mich dort besuchen möchte, ist herzlich eingeladen, auf www.janasjagd.blogspot.de vorbei zu schauen.

Heute möchte ich Euch von einem absolut coolen Tag berichten.
Vor etwa drei Wochen wurden die Gewinner des Landrover-Experience-Day Gewinnspiels von Geartester gezogen.
Um dabei zu sein, musste man nur ein Bild seines Jagdfahrzeuges einsenden, und schon war man in der Lostrommel.
Am 5.10.15 war mir das Glück dann echt hold:
Ich war einer von 11 glücklichen Gewinnern!!

Am 16.10.2015 war ich ins Landrover-Experience-Center nach Wülfrath eingeladen!

16.10.2015

Total gespannt auf das Abenteuer, das uns bevor stand, kamen wir am Freitag morgen in dem riesigen Steinbruch an, in dem sich das Landrover-Experience-Center in Wülfrath befindet.
Bereits der Anblick auf den Outdoor-Offradparcours war beeindruckend!
Steilhänge, Wasserlöcher und Schotterpisten wanden sich durch das große Gelände.

Erst einmal angekommen, startete der Tag dann ganz entspannt mit einem Kaffe und einer kurzen Ansprache.
Vor lauter Vorfreude auf das, was als nächstes passieren würde, war alles, was von der netten Ansprache hängen geblieben ist: „Willkommen auf dem Spielplatz für Große,…, viel Spaß und VOLLGAS!“

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Und schon ging es raus zu den Autos. Mein Freund und ich steuerten einen Landrover Discovery an.
Schwupps, hinters Lenkrad, und kurzes Breefing des Coaches.

Der Landrover Discovery ist ein ultramoderner Automatik-Geländewagen, Geländeuntersetzung, 2 Differentialsperren, Bergabfahrautomatik, Bordsteinkanten-Kameras und und und.

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Und mit diesem coolen Wagen gings dann los. Erstmal den Berg hoch, 50% Steigung, kein Problem!
Einfach ein bisschen Gas, Drehzahl konstant zwischen 2000 und 3000 halten und dann passt das schon.
Und wie von selbst schwebte der Wagen den Schotterhang hoch. Wow, ziemlich beeindruckend!
Oben angekommen, gings weiter zur nächsten Aufgabe. Eine Schräglage!
Entspannt wies mich der Caoch ein. „Keine abrupten Lenkbewegungen, zwei Reifen bleiben in der Gerade. Und los!“ Und wieder meisterte der große Geländewagen die Challenge. Besonders beeindruckt hat mich an dieser Aufgabe die Verschränkung der Achsen, und wie wenig man davon im Wagen tatsächlich mitbekommen hat. Im Laufe des Tages bin ich die selbe Aufgabe noch mit einem Defender gefahren, und ich muss sagen: Im Defender wird man deutlich mehr durchgeschüttelt!

Nach der Schräglage standen wir plötzlich vor einem schier unüberwindbaren Abgrund. 110% Steigung bergab.
Puh, jetzt einmal durchatmen! Und die Anweisung des Coaches: „Füße weg von allem! Lenkrad festhalten! Augen auf und durch!“
„Ach was solls, wenigstens sterbe ich glücklich!“ dachte ich so bei mir, nahm die Füße von Kupplung, Gas und Bremse und ließ den Dingen seinen Lauf. Allein von der Bergabfahrhilfe gebremst für der Wagen laut röhrend 110% Steigung runter: Und ich hab mich vor Vergnügen kaum noch ein bekommen!

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Wieder angekommen am Meeting-Zelt wurde das Fahrvergnügen von einem leckeren Mittagessen und netten Unterhaltungen unterbrochen.
Bei Chili con Carne unterhilten wir uns über Jag, Hunde und Bekannte, die man über drei Ecken auch kennt.
Ruck zuck war der Hunger gestillt, und nach einem Gruppenfoto ging es wieder auf die Piste.

Im Laufe des Nachmittages wurden dann noch diverse weitere Modelle von Landrover getestet.
Diese möchte ich Euch natürlich in einer kurzen Übersicht vorstellen.

Modell: Discovery Defender RangeRover Evoque
Getriebe automatik Schaltwagen automatik automatik
Gelände-Untersetzung ja ja ja nein
Technik-Austattung
(Bordstein-Kamera, Boardcomputer, etc.)
ja nein ja ja
Fahrkomfort ++ ++ +
Wendekreis wendig wie ein Tanklaster sehr wendig sehr wendig
Mein Favorit: XXXXXXXX

Überzeugt durch seine umfangreiche Ausstattung, den nahezu winzigen Wendekreis, die Leichtgängigkeit und den Fahrkomfort hat für mich der RangeRover.

Wir haben alle Modelle auf Herz und Nieren getestet. Steilhänge, Schotterpisten, tiefe Wasserlöche, über Blockhäuschen drüber und Treppen runter.
Im Vordergrund stand am Freitag der Spaß an der Freude.
Das wurde spätestens am Nachmittag bei den Team-Challenges klar….

Nach einiger Übung standen am Nachmittag Team-Aufgaben an.
Begonnen wurde mit dem „Vierer-Defender“.
Vier Leute, ein Auto, jeder hat eine Aufgabe. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Vorne links wurde gebremst, vorne rechts geschaltet und gekuppelt, hinten rechts gas gegeben und hinten links wurde gelenkt. Aufgebaut war ein Hütchenparcours mit einer kurzen Slalom- Strecke.
„Ach, das kann doch nicht so schwer sein…!“ Leider ist der Wagen immer in die entgegengesetzte Richtung
gefahren, wie das Lenkrad gelenkt hat. Ups!

Und so war das Lachen groß, als auf gerader Strecke plötzlich zickzack gefahren wurde und das ein oder andere Hütchen dran glauben musste!

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Die zweite Aufgabe war in Zweierteams zu meistern: Mit einem Evoque durch einen Trail. Auf Zeit.
Wichtig dabei: Die auf den Pfosten drapierten Golfbälle dürfen nicht runterfallen, sonst gibt es Strafsekunden!

Herrliche Spiele, die uns alle sehr gefordert und zum Lachen gebracht haben.

Abgerundet wurde der Tag mit einem leckeren Grillen.

Ich möchte mich hiermit auch nocheinmal ganz herzlich bei GearTester bedanken.
Es war ein toller Tag, und ein aufregendes Erlebnis.
Wir haben viele nette Leute kennen gelernt und einen heiden Spaß gehabt.

Ich wünsche Euch allzeit guten Anblick und natürlich Horrido und Waidmannsheil!

Cool, dass Ihr uns diesen Tag ermöglicht habt!

Eure Jana

 

Weitere Bilder vom Land Rover Experience Day findet ihr hier: http://blog.geartester.de/?p=1025

GearTester Experience Day @ Land Rover

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FAQs Geartester

Was ist die Idee von Geartester?

Die unabhängige Homepage www.geartester.de steht für Produkttests jeder Art. Seit etwa einem Jahr wächst die Fangemeinde rapide und es ist eine Vielzahl von konstruktiven Produktvorstellungen und Jagdvideos auf der Seite www.geartester.de zu finden. Das Entscheidende: Die Tests und Videos kommen von den Nutzern der Seite selbst, von Euch. Sie sind somit 100% aus der Praxis und objektiv. Geartester.de ist zu einem der wichtigsten Anlaufstellen für Jäger und Jägerinnen geworden, welche sich über Produkte informieren möchten. GEARTESTER wirft dabei keine Gewinne ab und ist 100% unabhängig sowie völlig kostenfrei.

Wie werde ich ein GEARTESTER?

Jeder aktive Jäger oder Jägerin ist als Autor willkommen, denn gerade das macht die Idee von Geartester aus. Wir wollen auf unserer Seite ehrliche Meinungen zu Produkten die direkt vom Anwender kommen. Sie sollen ehrlich und objektiv sein und immer aus der Praxis kommen. Du hast ein paar Produkte, die Du immer dabei hast? Welche von denen Du in der Praxis völlig überzeugt bist? Dann werde Geartester und schreibe deinen ersten Bericht. Die große und täglich wachsende Gemeinde an Geartestern freut sich darauf von Dir zu lesen.

Worüber soll ich denn schreiben?

GEARTESTER steht für Berichte über Top-Equipment oder spannende Tipps und Tricks. Über Ausrüstung, die nicht funktioniert oder einfach nicht empfehlenswert ist, wird auf www.geartester.de nicht berichtet, denn das Leben ist zu kurz, um sich mit Unnützem zu beschäftigen ;-). Was also als Erstes ansteht, ist die Suche nach einem Produkt, welches für alle wertvoll ist und das sind Produkte, die wirklich gut sind. Es geht um Produkte, die in der Praxis einen echten Mehrwert bieten, von denen Ihr als Tester so richtig überzeugt seid. Das kann sein: Eure Büchse, eure Munition oder eure Kleidung. Genauso aber auch die kleinen Dinge, die das Jägerleben lebenswert machen, wie zum Beispiel euer Messer, euer Lieblingsgummistiefel oder eine gute Gewehrauflage für den Hochsitz. Die Liste ist endlos, ihr müsst nur etwas kreativ sein! Oder ihr schreibt in der Rubrik Tipps & Tricks über etwas Selbstgemachtes: Die Anleitung zum Bau eures Lieblings-Hochsitzes, Kirrtaktiken oder ihr bringt eure besten Rezepte zu „Papier“. Alles ist willkommen, was uns Jäger und Jägerinnen schlauer macht. Geartester soll dabei helfen unser Geld und unsere Zeit in sinnvolles zu investieren.

Wie schreibe ich einen Testbericht?

Zunächst einmal macht das Schreiben eines Berichtes Spaß und es ist deutlich weniger Aufwand, als man meint. Wenn man für ein Produkt brennt, weiß man ja auch warum und dann darüber zu schreiben fällt leicht. Ein Testbericht sollte dem Leser immer Antworten auf seine Fragen geben. Deshalb sind die folgenden Inhalte immer zu empfehlen:

  • Genaue Produktbezeichnung: Was heißt es? Eine genaue Marken- und Modellbezeichnung ist notwendig, dass der Leser weiß, über welches Ausrüstungsteil er sich gerade informiert. So z.B.: „Sauer 404 im Kaliber .308 Win“.
  • Produktbeschreibung: Was ist es? Damit man als Leser das Produkt im Detail versteht, bedarf es einer technischen Beschreibung. So z.B.: „Die Blaser R8 ist eine Repetierbüchse mit Handspannung…“
  • Praxisteil: Wofür nutze ich es und wie hat es dabei abgeschnitten? Hier kann der Leser prüfen, ob auch er das Produkt nutzen könnte und ob es ggf. eine Anschaffung wert wäre. So z.B.: Ich nutze die Mauser M03 Solid im Schwerpunkt auf der Bewegungsjagd. Ich schätze da in erster Linie die tolle Balance der Waffe…“
  • Verbesserungsvorschläge: Geartester ist keine „Mäckerbox“ aber konstruktive Hinweise sind dennoch willkommen, da auch die Hersteller die Berichte Lesen und daran Interesse haben ihre Produkte zu verbessern. So z.B.: „Wenn man die Taschen der Jacke auch noch verschließen könnte, wäre sie perfekt…“
  • Preis und Bezugsquelle: Wo kriege ich das Produkt und zu welchem Preis. Hier kann man auch gut Links einfügen, die auf einen Shop oder Händler verweisen.
  • Fazit: Warum das Produkt so gut ist? Der Leser nimmt am meisten mit, wenn man ihm am Ende noch mal eine Zusammenfassung liefert. Wie z.B.: „Die GECO Plus ist ein hervorragendes Geschoss, da es wildbretschonend ist und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bietet…“

Die oben aufgezeigten Inhalte sind nur beispielhaft und sind weder verpflichtend noch einengend gemeint. Es hängt immer vom Produkt oder eurem Praxistipp ab, wie ihr den Bericht aufzieht. Ein Testbericht zu schreiben dauert meist keine Stunde und es macht einen riesen Spaß. Es kommt dabei nicht darauf an, ob man nun jedes Kommata korrekt gesetzt oder der Ausdruck immer eine 1 mit Sternchen ist. Wichtig ist, dass rüber kommt, wofür das Produkt steht oder wie das mit dem Praxistipp gemeint ist. Inhalt vor Schönheit…

Welche Bilder und Videos brauche ich für einen Bericht?

Bilder sind für einen Testbericht sehr wichtig. Aber Achtung: Es müssen keine Meisterwerke sein! Sie müssen nur informativ sein und das geschriebene unterstützen. Natürlich freut man sich über tolle Bilder aus der Praxis aber Handybilder reichen auch absolut aus. Solltet ihr ein Video haben, könnt ihr auch bei YouTube hochladen und dieses in den Text einfügen. Sollte es kein eigenes Video haben, könnt ihr auch die Videos des Herstellers verlinken, das ist überhaupt kein Problem auf www.geartester.de.

Wie viele Punkte bekomme ich für meinen Bericht oder mein eingereichtes Video?

Für jeden veröffentlichten Beitrag gibt es 20 Punkte für unser Ranking der aktivsten Tester. Für jedes Eingerichte Video sind 5 Punkte für die „Bestenliste“ auf www.geartester.de. Für jeden geschriebenen Kommentar kann sich jeder Nutzer 1 Punkt zu Buche schreiben. Ein erhaltenen Like

für einen eigenen Bericht oder Video sorgt für 2 Pluspunkte. Einen anderen Beitrag liken sind 1 Punkt. Grund genug aktiv zu sein und in unserem Ranking weit nach oben zu klettern.

Warum hat Geartester auf Facebook „nur“ 3.500 Likes?

Facebook untersagt GEARTESTER das schalten von Werbung auf ihrer Seite. Das hat uns anfangs noch Kopfschmerzen bereitet, da es unser Wachstum natürlich zunächst einmal gebremst hat. Aber mittlerweile denken wir: Das war gut so, denn so haben wir 3.500 Fans, welche uns bei Facebook aktiv gesucht haben und uns aktiv unterstützen. Aber Du kannst uns dennoch helfen, genau diese richtigen Fans zu finden, indem Du Beiträge von uns teils oder auf Seiten postest. Schwerpunkt liegt bei uns voll auf der Seite www.geartester.de, wo wir einen atemberaubenden Traffic verzeichnen. Wenn man nach Tests von Jagprodukten googelt, findet man uns und darauf sind wir mächtig stolz. Die Abneigung von Facebook zum Thema Jagd und Waffen kann uns da nicht weiter aufhalten….

Land Rover Experience – Die Gewinner stehen fest!

 

Die Gewinner für den Land Rover Experience Tag am 16.10.2015 stehen fest.

LandRover-Promo-Bild

Gewonnen haben:

  • Tarek Augustin
  • Klaus Immken
  • Sebastian Ibrügger
  • David Heinen
  • Stefan Füll
  • Simone Schallenberg
  • Maximilian Rutkowski
  • Jana Knaup
  • Carolin Ann-Krystin Bültmann
  • Sven Fröhich
  • Stefan Alexander Meyer

Herzlichen Glückwunsch und wir freuen uns euch am 16.10.2015 in Wülfrath im Land Rover Experience Center begrüßen zu dürfen.

DU hast GEWONNEN?! Dann schreibe bitte eine kurze Mail an info@geartester.de oder einfach via Facebook Messenger an GearTester und lasst uns eure Kontaktdaten und Emailadresse zukommen, damit wir euch alle weiteren Informationen zum Land Rover Experience Day zukommen lassen können.

Wir bedanken uns bei euch allen für die genialen Jagdfahrzeuge mit denen Ihr in euren Revieren unterwegs seid!

Das Fotoalbum aller eingereichten Bilder findet ihr hier: Land Rover Experience Day – Jagdfahrzeuge

Eurer GearTester-Team