Änderungen des Waffengesetzes tritt in Kraft

Am 05.07.2017 wurden im Bundesgesetzblatt auf Seite 2133 die Änderungen im Waffengesetz bekannt gegeben. Somit sind diese ab dem 06.07.2017 gültig.

Die wichtigste Änderung ist, dass § 36 Waffg geändert/aufgehoben wird und aufgrund einer Verordnungsermächtigung  in den §13 AWaffV verschoben wird. Dieser regelt künftig die Aufbewahrung der Waffen und der Munition.

Im §13 AWaffV findet man zu der Aufbewahrung folgendes :

– Erlaubnisfreie Waffen und/oder Munition müssen in einem verschlossenen Behältnis gelagert werden. ( Dazu zählen u.a. Luftdruck-Schreckschusswaffen, Messer mit einer Klingenlänge von über 12cm,usw. )

– Erlaubnispflichtige Munition muss in einem Stahlblechbehältnis mit Schwenkriegelschloss gelagert werden.

– Lang- und Kurzwaffen ( Maximal 5 Kurzwaffen) INKLUSIVE MUNITION ( Waffen dürfen nicht geladen sein) müssen nun in einem Schrank der Norm DIN/EN 1143-1 und des Widerstandsgrad 0 ( unter 200 kg Gewicht) gelagert werden. Wiegt der Schrank mehr als 200 kg, so kann man auch 10 Kurzwaffen in diesem Schrank lagern.

– In einem Schrank mit dem Widerstandsgrad 1 dürfen unbegrenzt  Lang- und Kurzwaffen INKLUSIVE MUNITION ( Waffen dürfen nicht geladen sein) gelagert werden.

A- und B-Schränke sind zukünftig nicht mehr zur Aufbewahrung zugelassen.

Mit der Ausnahme, dass A- und B- Schränke die vor Inkrafttretung des Änderungsgesetzes bereits benutzt wurden auch weiterhin benutzt werden können! (Bestandsschutz) Absatz 4, § 36 WaffG