Produktrückruf – Walther CCP

Geartester aufgepasst!

Walther_Logo.svg

Bei der Walther CCP in 9mm besteht unter Umständen ein Unfallrisiko. Walther gab bekannt, dass wenn die geladene und gesicherte Waffe herunterfällt sich ein Schuss lösen kann. Es wird von Seitens Walther dazu geraten, die Waffe nicht mehr zu Laden und keine Schüsse mehr mit der Waffe abzugeben.

Betroffen sind folgende Nummernbereiche :

WA111844 bis WA111940

WK001205 bis WK01466 3

WK022834 bis WKo45920

WK050921 bis WKo68221

Die Seriennummern sind am Auswurffenster sichtbar.

Als Ansprechpartner gilt der Fachhändler bei dem ihr die Waffe erworben habt. Die Überprüfung eurer Waffe ist kostenlosals Entschädigung bekommt ihr von Walther ein zusätzliches Magazin für eure CCP geschenkt! Die überprüften Waffen werden mit einem Fräspunkt am Magazinschacht gekennzeichnet.

Raoul Raucci setzt mit seiner Sabatti Tactical einen neuen Rekord!

Am 02. Juli 2017 setzt Raoul Raucci einen neuen Rekord mit seiner Sabatti Tactical.

Raoul-Raucci

 

Er platziert 12 Schuss auf eine Fläche von 6 x 8 cm auf eine Entfernung von 500 Metern. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass Raoul aus seiner Sabatti Tactical schon über 10.000 Schuss verschossen hat, ohne etwas am Lauf zu verändern. Dies zeigt nicht nur, dass die Einsteiger Modelle von Sabatti auch für das Longrange-Shooting taugen, sondern auch äußerst strapazierfähig und robust sind.

Änderungen des Waffengesetzes tritt in Kraft

Am 05.07.2017 wurden im Bundesgesetzblatt auf Seite 2133 die Änderungen im Waffengesetz bekannt gegeben. Somit sind diese ab dem 06.07.2017 gültig.

Die wichtigste Änderung ist, dass § 36 Waffg geändert/aufgehoben wird und aufgrund einer Verordnungsermächtigung  in den §13 AWaffV verschoben wird. Dieser regelt künftig die Aufbewahrung der Waffen und der Munition.

Im §13 AWaffV findet man zu der Aufbewahrung folgendes :

– Erlaubnisfreie Waffen und/oder Munition müssen in einem verschlossenen Behältnis gelagert werden. ( Dazu zählen u.a. Luftdruck-Schreckschusswaffen, Messer mit einer Klingenlänge von über 12cm,usw. )

– Erlaubnispflichtige Munition muss in einem Stahlblechbehältnis mit Schwenkriegelschloss gelagert werden.

– Lang- und Kurzwaffen ( Maximal 5 Kurzwaffen) INKLUSIVE MUNITION ( Waffen dürfen nicht geladen sein) müssen nun in einem Schrank der Norm DIN/EN 1143-1 und des Widerstandsgrad 0 ( unter 200 kg Gewicht) gelagert werden. Wiegt der Schrank mehr als 200 kg, so kann man auch 10 Kurzwaffen in diesem Schrank lagern.

– In einem Schrank mit dem Widerstandsgrad 1 dürfen unbegrenzt  Lang- und Kurzwaffen INKLUSIVE MUNITION ( Waffen dürfen nicht geladen sein) gelagert werden.

A- und B-Schränke sind zukünftig nicht mehr zur Aufbewahrung zugelassen.

Mit der Ausnahme, dass A- und B- Schränke die vor Inkrafttretung des Änderungsgesetzes bereits benutzt wurden auch weiterhin benutzt werden können! (Bestandsschutz) Absatz 4, § 36 WaffG

Mauser M98 Standard

„Es war an der Zeit, das Original wieder dort zu bauen, wo es zu Hause ist: bei MAUSER.“

 Das nun schon über 100 Jahre alte 98er System von Mauser hat sich schon Millionenfach bewährt und wurde überall auf der Welt eingesetzt. Es diente unter anderem auch als Vorlage und Inspiration für Waffen anderer Hersteller. Im Jahre 2017 fängt Mauser an das 98er System leicht überarbeitet wieder selbst zu bauen!

„Geboren von genialen Köpfen. Geschmiedet von gigantischen Hämmern. Gedacht und gebaut für die Ewigkeit. Was 1898 begonnen hat, erfährt jetzt seine standesgemäße Fortsetzung.“

csm_m98_image_klinken02_e66902a537

So wird es in Zukunft neben der Büchse für den begeisterten Afrika Jäger – der M98 Magnum auch Zwei weitere „neue“ Versionen des 98er geben.

Als stilsicheres Einsteigermodell dient der M98 – Expert.

Wer es gerne noch edler hat, sollte sich dann den M98 – Diplomat genauer anschauen. Mit Wurzelholz der Klasse 7 eine wirkliche Premium Büchse.

Alle Infos gibt es im Gesamtkatalog von Mauser hier.

Blaser R8 Carbon Success

Ab Herbst 2017 ist eine neue Ausführung der Blaser R8 im Fachhandel erhältich – die Blaser R8 Carbon Success.

BLA_R8_Carbon_SUCCESS_persp_links_hinten_ZF_ZEISS

Die neuste Ausführung der R8 kommt mit einem in Handarbeit gearbeiteten Carbon Lochschaft. Dieser ist durch eine UV-Schutzschicht geschützt und kann so allen Umwelteinflüssen trotzen.

Noch dazu ist die Waffe ca. 300 Gramm leichter als die Blaser R8 Professional Succes. Zusätzlich verfügt die Waffe über Ledereinlagen am Vorder- sowie Hinterschaft und am Pistolengriff.

Die UVP liegt bei 7.890.00€.

Weitere Informationen zur Blaser R8 Carbon Success findet ihr hier.

GearTester.de Experience Day – TESTING EXTREME

« 1 von 2 »

Blaserbekleidung jetzt auch ab 4XL. Neuer Onlineshop für Jagdbekleidung in Übergrößen

Nandlstadt, 02.02.2017
Eine Marktlücke schließt Firmengründer Georg Schauer mit seinem Webshop um das Thema Outdoor- und Jagdtextilien in Übergrößen. Der Unternehmer und Jäger machte aus seiner Not eine Tugend und schafft durch eine exklusive Kooperation mit dem Marktführer Blaser endlich Abhilfe bei Größenproblemen.
Hochwertige Jagdbekleidung endlich auch in Übergrößen
Als leidenschaftlicher Jäger war Georg Schauer in der Vergangenheit selbst immer wieder auf der Suche nach hochwertiger und funktioneller Outdoorbekleidung in Übergrößen. Um endlich einen Ausweg aus dem Größendilemma zu finden, wartete Schauer nicht mehr auf die Reaktionen der großen Brands, sondern wurde selbst aktiv und suchte nach einem geeigneten Partner. „Der Jäger von heute setzt auf funktionale Kleidung in hoher Qualität und Tragekomfort. Hersteller bieten dazu zwar eine große Auswahl, haben jedoch den Übergrößen kaum Beachtung geschenkt.“ Der Unternehmer knüpfte darum Kontakt zum Marktführer Blaser und erschließt nun exklusiv die Distribution vieler Artikel der aktuellen Blaser outfits Kollektion ab der Größe 4XL. Startschuss für den Webshop „JägerXXL.de“ ist der 1. März 2017.

 


Geschäftsführer trifft kluge Produktauswahl dank eigener Erfahrungen
Funktionelle Produkte, auch in Übergrößen – das Angebot des Webshops soll Jäger überzeugen. Eine individuelle Artikelauswahl hatte für den JägerXXL.de-Geschäftsführer höchste Priorität, damit soll die bisher oft endlose Suche der Kunden nach dem passenden Produkt der Vergangenheit angehören. „Es ist ein immenser Vorteil, dass ich selbst als passionierter Jäger aktiv bin. Aus eigener Erfahrung weiß ich, auf was im Outdoorbereich nicht verzichtet werden kann – ob bei Regen, Sonnenschein oder bei eisigen Temperaturen. Endlich gibt es eine Auswahl an verschiedenen Artikeln einer renommierten Marke, mit denen ich mich auch selbst bei der Jagd von Kopf bis Fuß ausstatten kann.“, sagt Georg Schauer, der von der Firma Blaser schnell auf ganzer Linie überzeugt war, nicht zuletzt aufgrund der jahrelangen Erfolgsgeschichte. So entstand eine vielversprechende Kooperation. Ab März sind verschiedenste Blaser-Produkte, von Hosen, T-Shirts und Hemden bis hin zu Jacken und Schießwesten, in Übergrößen exklusiv unter www.JägerXXL.de verfügbar.

 

 

GEARTESTER.de – Flintencup 2016

Der Flintencup 2016 – Viel Spaß und Produkterlebnis!

Coesfeld ist zugegeben, nicht gerade der Nabel der Welt, aber wenn es um das Parcoursschießen mit der Flinte geht, muss sich der Schießstand Flamschen nicht verstecken! Auf insgesamt 4 verschiedenen Parcoursständen wird einiges geboten. Über Rollhase, Trap-, Skeet Taube, Looper, Segler, Incomer usw. wird dem begeisterten Flintenschützen all das vorgeführt, was das Jägerherz begehrt!

GearTester5983

Einteilung der Rotten und Erläuterung des Tagesablaufes!

So sehen Sieger aus!

So sehen Sieger aus! Der Spaß kam nicht zu kurz!

Genau der richtige Ort also für unseren Flintencup! Wobei Cup vielleicht der falsche Ausdruck ist. Schießerlebnistag wäre durchaus treffender, denn der beste Schütze bekommt zwar einen stilvollen Wanderpokal bei diesem Event, aber der Fokus des Flintencups ist nicht der Wettbewerb, sondern ein anderer, wie Jan Hüffmeier erläutert:

„In erster Linie möchten wir den Spaß am Schießen vermitteln und das geht am besten mit schießbegeisterten Jagdfreunden und den richtigen Rahmenbedingungen.  Der Stand in Coesfeld  ist ein Traum, das Team ist fantastisch und das gepaart mit der Unterstützung der Hersteller und des Fachhandels macht das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Auf dem Flintencup bekommt jeder Teilnehmer die Möglichkeit Ausrüstung verschiedener Marken direkt zu schießen, zu testen und miteinander zu vergleichen. Wo hat man als Jäger heute noch diese Möglichkeiten?“

GearTester6878

Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, Ausrüstung von Mohring, Tikka, Sakko, Prinz, Savage, Leupold und Hornady auf dem 100m Stand zu testen!

Eine Browning Maxus war der Hauptpreis der Tombola - Hier in Aktion!

Eine Browning Maxus war der Hauptpreis der Tombola – Hier in Aktion!

Den Spaß hat man an diesem Tag bei allen Teilnehmern deutlich in den Gesichtern gesehen! Allgemein war die Stimmung durchweg, locker und zufrieden! Es wurde sich gegenseitig applaudiert und unterstützt wo es nur ging! Wurde mal eine Taube verfehlt, gab es motivierende Worte aus der Rotte!

Der große Flush am Ende des Schießens war, auch für gestandene Jäger, durchaus beeindruckend und die Kirsche auf der Sahne! Durch den blauen Himmel flogen überall unterschiedliche Tontauben und am Boden hat man nur noch glühende Flintenläufe und leere Patronenhülsen gesehen! „Man kam mit dem Laden kaum hinterher!“

Abgerundet wurde der Tag mit einem Schüsseltreiben und Tombola in einer traumhaften Kulisse des Münsterlandes. Es gab heimisches Wild vom Grill, kühles Blondes vom Fass und der Tag reichte noch weit in den Nächsten hinein! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Euer GearTester – Team

Auch in diesem Jahr gab es wieder attraktive Preise in der Tombola!

Auch in diesem Jahr gab es wieder attraktive Preise in der Tombola!

Ein glücklicher Gewinner einer Browning Maxus!

Ein glücklicher Gewinner einer Browning Maxus!

Wir möchten uns herzlich bei folgenden Förderern und Sponsoren bedanken (alphabetisch geordnet):

AnschützBenelli Blaser BrowningClaas, Familie Föcking, Geilings BräuHalali MagazinHärkilaHornadyHunters VideoJagdwelt24.deJagdzeit InternationalJäger MagazinLand Rover, LeicaLeupoldMakitaMauserMetaboMinox, Mohring SchalldämpferOkondura Jagd & GästefarmPierre JohnePrinz WaffenRWSSchießstand Coesfeld, SakoSauer Savage ArmsSwarovski, TikkaZeiss

 

 

Exklusives Angebot von Jagdwelt24.de

Hallo GearTester,

unsere Freunde von Jagdwelt24.de haben den Testbericht über das MINOX BL 8×56 Fernglas auf GearTester.de gesehen und möchten euch passend zum Fest noch ein besonderes Geschenkangebot auf folgende MINOX Produkte machen.

logo

 

minoxprompo

 

Darüber hinaus habt ihr die Chance auf eine unvergessliche Jagdreise im Wert von 5.000 € ins traumhafte Namibia, wenn ihr eines der MINOX Produkte bestellt!

L1030176

Ihr werdet auf der Lodge Girib Ost wohnen, die in einem der schönsten und artenreichsten Gebiete Namibias in der Nähe von Windhoek liegt. Ihr werdet von deutschsprachigen Jagdführern geführt und ihr jagt auf kapitale Warzenkeiler, Oryx und Springböcke. Hin- & Rückflug mit Condor sowie drei Trophäenträger sind im Preis inbegriffen.

Alle weiteren Information gibt es auf Jagdwelt24.de

Das Angebot ist bis 31. Dezember 2015 gültig!

 

GLOCK G43 in 9mm Luger im Test

1200-09-2015-Glock-G43-in-9x19mm-2Die neue GLOCK G43 kommt ganz anders daher, als andere Pistolen von GLOCK. Und dennoch ist die kleine Subkompaktpistole unschwer als eine echte GLOCK zu erkennen. Die Kollegen von VISIER haben die Pistole in 9mm Luger genauer unter die Lupe genommen.

Das österreichische Bundesministerium für Landesverteidigung (MBLV) entschied sich 1982 für die Anschaffung der GLOCK-Pistole. In den vergangenen Jahrzehnten fanden die GLOCKs nicht nur in österreichischen Behördenholstern Platz, sondern begleiten heute Beamte und Soldaten rund um den Globus im Dienst. Neben diesem internationalen Erfolg des 9-mm-Modells (GLOCK 17) bietet die GLOCK zahlreiche Modelle in einer Vielzahl von Kalibern an. Die Pistolen von GLOCK gliedern sich in vier Größen:

  • Standard („Fullsize“- oder Dienstwaffen-Größe: GLOCK 17, 20, 21, 22, 31, 37),
  • Compact: (GLOCK 19, 23, 25, 32, 38),
  • Subcompact (GLOCK 26, 27, 28, 29, 30, 33, 39)
  • Competition (GLOCK 34 und 35).

Die neue GLOCK 43 gehört ihrer Größe nach eigentlich zu den subkompakten Waffen, zusätzlich fällt sie in die Unterkategorie „Slimline“. Denn dieser Punkt ist ein wichtiges Unterscheidungskriterium, das sie von den anderen GLOCK-Pistolen abhebt.

Glock G43 und G19 im direkten Vergleich. Die schon kompakte G19 misst in allen Richtungen mehr Zentimeter. Nur die Höhe des Schlittens ist bei beiden Pistolen identisch.

Die GLOCK G43 aus der Nähe

Glock G43 und G19 im direkten Vergleich. Die schon kompakte G19 misst in allen Richtungen mehr Zentimeter. Nur die Höhe des Schlittens ist bei beiden Pistolen identisch.

Glock G43 und G19 im direkten Vergleich. Die schon kompakte G19 misst in allen Richtungen mehr Zentimeter. Nur die Höhe des Schlittens ist bei beiden Pistolen identisch.

Die Slimline-Modelle, zu denen auch die GLOCK 36 in .45 ACP gehört, zeichnen sich durch eine schlankere Bauform aus. Wie wird dies erreicht? Die Antwort ist relativ einfach: durch die Verwendung von einreihigen Magazinen. Das bisher kleinste Modell, die GLOCK 26 – von GLOCK selbst als „Baby GLOCK“ bezeichnet – zeigt sich mit ihrem doppelreihigen Magazin deutlich breiter. Sie misst an ihrer „dicksten“ Stelle exakt 30 Millimeter. Die neue G 43 kommt hier auf 26 Millimeter, ihr Schlitten gar nur auf eine Breite von 22 Millimetern. GLOCK verpasste dem neuen Modell eine deutliche Schlankheitskur.

In Höhe und Länge unterscheiden sich die beiden Modelle hingegen nur unwesentlich. Ihre geringe Breite geht natürlich zulasten der Magazinkapazität: Sechs Patronen 9 x 19 Luger können in beide beiliegende Magazine gefüllt werden. Die doppelreihige GLOCK 26 bietet hier sofort zehn Schuss mit dem Standardmagazin und Aufrüstmöglichkeiten für Magazine mit bis zu 33 Patronen. Der Grund für den „Schlankheitstrend““nennt sich „ultra concealable pistol“, also sehr gut zum verdeckten Führen geeignete Kurzwaffen. Dieses Modell ist speziell auf dem US-Zivilmarkt gefragt, denn in vielen Bundesstaaten dürfen die Bürger zum Selbstschutz Waffen verdeckt führen.

Um in der Alltagskleidung möglichst unauffällig und nicht zuletzt auch noch halbwegs bequem zu sitzen, legen die Konstrukteure erhöhte Priorität auf die Maße der Pistolen. Da man solche Subkompakten im „concealed carry“- Trageverfahren gern im Hüft-, Bauch-, Innenbund- oder Wadenholster trägt, darf man die Breite der Waffe nicht vernachlässigen. Sie kann über ein Entdecken oder Unerkanntbleiben des Verteidigungsmittels entscheiden.

Natürlich ist die Waffe auch für den Behördenmarkt interessant. Viele Spezialeinheiten setzen auf eine zweite Kurzwaffe als „Back Up“-Waffe. Die GLOCK G 43 darf sich also auch vor der Gegenüberstellung mit der Walther PPS nicht scheuen. Ergebnis: Die PPS ist einen Zentimeter länger und zirka zwei Millimeter höher.  Aber der Schlitten der GLOCK ist drei Millimeter breiter als der der WALTHER PPS. Dafür wiegt die GLOCK fast 100 Gramm weniger: 508 zu 605 Gramm (jeweils mit leeren Magazinen).

Das Set: Die Glock G43 mit den beiden beiliegenden Magazinen und der Ladehilfe. Beide Magazine fassen sechs Patronen.

Das Set: Die Glock G43 mit den beiden beiliegenden Magazinen und der Ladehilfe. Beide Magazine fassen sechs Patronen.

Das Set: Die Glock G43 mit den beiden beiliegenden Magazinen und der Ladehilfe. Beide Magazine fassen sechs Patronen.

GLOCK G43 – die Technik

Technisch geht alles seinen gewohnten Gang. GLOCK-üblich findet sich auch in der schlanken G 43 ein Browning-Petter-SIG-System mit abkippendem Lauf und unten offener Steuerkulisse. Das Patronenlager verriegelt passgenau im Auswurffenster. Auch die G 43 setzt auf ein Safe-Action-System mit teilvorgespanntem Schlagbolzen. Der Polymerrahmen beherbergt den GLOCK-Safe-Action-Abzug mit integrierter Sicherungszunge.

Die Glock G43 geöffnet: Das Patronenlager ist als Riegelblock ausgestattet und trägt am unteren Ende die Steuerkulisse.

GLOCK G43 – Ergonomie

Die Glock G43 geöffnet: Das Patronenlager ist als Riegelblock ausgestattet und trägt am unteren Ende die Steuerkulisse.

Die Glock G43 geöffnet: Das Patronenlager ist als Riegelblock ausgestattet und trägt am unteren Ende die Steuerkulisse.

Bauartbedingt fällt die Größe des Rahmens und damit auch die Größe der Handauflage gering aus. Die Oberflächentextur der Griffflächen orientiert sich an den griffigen Quadraten, die bereits bei der kleinen G 42 in 9 mm Kurz zu finden sind. Das seit GLOCKs vierter Fertigungsgeneration (Gen 4) bekannte MBS-System gibt es für G 43 nicht (MBS = Modular Back Straps: Name für das System, das Auswechselbare Griffelemente in verschiedenen Größen beinhaltet). Das Griffstück lässt sich jedoch durch das zweite beiliegende Magazin etwas nach unten verlängern, da dieses über einen verlängerten Magazin-Schuh verfügt. Die Bedienelemente stellen GLOCK-Kenner ebenfalls vor keine Probleme. Magazintaste und Zerlegehebelchen befinden sich an den gewohnten Plätzen. Nur die Magazintaste wurde etwas vergrößert und lässt sich auf Wunsch von links nach rechts versetzen.

Das Schlagwort „Slimline“ zeigt, dass die G43 (r.) schmäler ausfällt. Hier im direkten Vergleich mit einer Glock 19 (l.).

Das Schlagwort "Slimline" zeigt, dass die G43 (r.) schmäler ausfällt. Hier im direkten Vergleich mit einer Glock 19 (l.).

Das Schlagwort „Slimline“ zeigt, dass die G43 (r.) schmäler ausfällt. Hier im direkten Vergleich mit einer Glock 19 (l.).

Die GLOCK G43 auf dem Schießstand

Für den Praxistest wählte VISIER Fabrik-Munition von 95 bis 154 Grains Geschossgewicht. Getestet wurde auf 15 Meter Entfernung sitzend, auf dem Sandsack aufgelegt. Die kleine GLOCK verschoss sämtliche Munitionssorten absolut störungsfrei. Für eine Subkompakt-Pistole liegt sie vergleichsweise ruhig im Schuss und kommt mit recht wenig Hochschlag aus. Besonders die schweren 154-Grains-Geschosse gehen sanft raus. Die Remington UMC lieferte mit einem Streukreis von 33 Millimetern den besten Wert, gefolgt von der GECO Hexagon mit 56 Millimetern. Beim Schießen mit dem verlängerten Magazin liegt die G 43 gut beherrschbar und sicher in der Hand. Verwendet man das kürzere Standardmagazin, wird bei vielen Schützen der kleine Finger nicht mehr den Griff umschließen können. Beim Befüllen des Magazins und der Patronenzufuhr gab es nichts zu bemängeln.

Die GLOCK G43 ist klein. Mit dem Standard-Magazin nimmt der Griff der Glock etwa zwei Drittel der Innenhandfläche ein – der kleine Finger einer normalgroßen Männerhand findet keine Anlagemöglichkeit mehr am Griff

Testfazit GLOCK G43

Die GLOCK G43 ist klein. Mit dem Standard-Magazin nimmt der Griff der Glock etwa zwei Drittel der Innenhandfläche ein – der kleine Finger einer normalgroßen Männerhand findet keine Anlagemöglichkeit mehr am Griff

Die GLOCK G43 ist klein. Mit dem Standard-Magazin nimmt der Griff der Glock etwa zwei Drittel der Innenhandfläche ein – der kleine Finger einer normalgroßen Männerhand findet keine Anlagemöglichkeit mehr am Griff

Die neue GLOCK 43 zeigt sich im Test als ordentlich verarbeitete und äußerst führige Selbstladepistole. Neben ihren kompakten Abmessungen bildet vor allem das äußerst niedrige Gewicht von nur knapp über 500 Gramm (mit leerem Magazin) ein starkes Argument für die Waffe. Denn als „Back Up“, Selbstschutz oder Revierbegleiter dürfte sich die Kleine sicherlich als sehr effektiv erweisen. Und nicht zuletzt sollte der Preis von 644 Euro überzeugen.

 

 

powerd by: all4hunters

MINOX ZX5 Line: Neue Zielfernrohre für Jagd und Sport

MINOX-Zielfernrohr-Serie-ZX5-LineDie Zielfernrohre der neuen MINOX ZX5 Serie versprechen einen hohen Standard an Präzision und Qualität in einem erstklassigen Preis-Leistungsverhältnis. Unsere Freunde von all4shooters.com stellen euch die Zielfernrohre MINOX ZX5 und ZX5i vor. Sie sind mit und ohne Leuchtabsehen erhältlich.

Hier findet ihr alle technischen Daten und Preise. Die hier vorgestellten Modelle sind ab Anfang November 2015 im Handel europaweit verfügbar. Die Preise beginnen bei knapp über 600 € – das klingt interessant.

  
MINOX ZX5i Zielfernrohr: der Anwender kann zwischen zwei Absehen-Varianten entscheiden

MINOX ZX5i Zielfernrohr: der Anwender kann zwischen zwei Absehen-Varianten entscheiden

Der renommierte Wetzlarer Sportoptik- und Kamerahersteller MINOX gehört inzwischen seit fast zwei Jahren zur bekannten deutschen L&O-Gruppe, die im Jagdbereich die Marken Blaser, Sauer und Mauser unter einem Dach vereint. Dazu kommt die Marke SIG Sauer bei Pistolen und Langwaffen.

Vor diesem Hintergrund möchte MINOX mit der neuen Serie von Zielfernrohren – der ZX5 Line – einen neuen Standard an Zuverlässigkeit, Präzision und Qualität im mittleren Preissegment liefern. Die neuen, leistungsstarken Modelle der ZX5 Line sind am Standort Wetzlar entwickelt worden und eignen sich sowohl für die Jagd, als auch für Sportschützen. Das sieht nach einer echten Bereicherung in einem hart umkämpften Marktsegment aus. Die Qualität und die Preise scheinen jedenfalls schon mal zu stimmen – wir freuen uns auf einen ersten Test in der Praxis. Unsere Testmuster sind jedenfalls schon mal geordert.

Also berichten wir hier, was uns der Hersteller bisher über seine neuen Modelle verraten hat:

Die ZX5 Serie von MINOX umfasst vier Modelle, die jeweils optional mit und ohne Leuchtabsehen erhältlich sind. 

Somit können die MINOX Zielfernrohre für die Jagd bis in die tiefe Dämmerung eingesetzt werden. Sie ermöglichen aufgrund ihrer Lichtstärke eine schneller Erfassung des Ziels. Das schafft Sicherheit und einen besseren Überblick im entscheidenden Moment der Schußabgabe.

Für die Jagd in der Dämmerung oder unter ungünstigen Lichtverhältnissen sind die ZX5 Zielfernrohre von MINOX wahlweise mit einem stufenlos verstellbaren und beleuchteten Absehen erhältlich. Das Leuchtabsehen schaltet sich automatisch nach zwei Stunden ab. Ihr könnt euch zwischen den Absehen-Varianten BDC und Plex entscheiden.

MINOX ZX5 1-5x24: mit 5-fachem Vergrößerungsbereich ideal für die Drückjagd

MINOX ZX5 1-5×24: mit 5-fachem Vergrößerungsbereich ideal für die Drückjagd

Zielfernrohr MINOX ZX5i 3-15x56: die Serie wurde sowohl für Jäger, als auch Sportschützen entwickelt

Zielfernrohr MINOX ZX5i 3-15×56: die Serie wurde sowohl für Jäger, als auch Sportschützen entwickelt

MINOX ZX5i 5-25x56: Zielfernrohr für weite Schussdistanzen

MINOX ZX5i 5-25×56: Zielfernrohr für weite Schussdistanzen 

Mit einem 5-facher Vergrößerung bieten die neuen MINOX Zielfernrohre hohe Flexibilität und Abbildungsgenauigkeit sowohl auf kurze als auch auf weite Schussdistanzen. Das große Sehfeld ermöglicht dem Jäger einen schnellen Anschlag und eine sichere Zielerfassung. Durch eine weiche Einstellung der Vergrößerung und ein leicht verstellbares Okular kann das anvisierte Ziel schnell fokusiert werden. Der verlängerte Augenabstand von 100 mm bietet dabei einen praxisrelevanten Vorteil für Brillenträger.

Die Gehäuse der neuen MINOX Zielfernrohre ZX5 bestehen aus kratzfestem und schockresistenten, anodisiertem Spezial-Aluminium aus der Luftfahrt. Dadurch werden die innenliegenden Bauteile der ZX5 Line geschützt. Eine Argon-Gas-Füllung verhindert eine Korrosion sowie das Beschlagen des Okulars im Innern des Zielfernrohrs.

Hier kommen die Preise der Zielfernrohre MINOX ZX5 und ZX5i:

Die folgenden Modelle der neuen Zielfernrohre MINOX ZX5 und ZX5i Line sind ab sofort im Fachhandel zu den unten angegebenen unverbindlichen Preisempfehlungen erhältlich:

MINOX ZX5 1-5×24:    639,- Euro

MINOX ZX5i 1-5×24:   749,- Euro

MINOX ZX5 2-10×50:   779,- Euro

MINOX ZX5i 2-10×50:  889,- Euro

MINOX ZX5 3-15×56:  829,- Euro

MINOX ZX5i 3-15×56:  949,- Euro

MINOX ZX5 5-25×56:   949,- Euro

MINOX ZX5i 5-25×56:  1.089,- Euro

Technische Daten der neuen Zielfernrohre MINOX ZX5 und ZX5i

Modell ZX5/ZX5i
1-5×24
ZX5/ZX5i
2-10×50
ZX5/ZX5i
3-15×56 SF
ZX5/ZX5i
5-25×56 SF
Vergrößerung min./max. 1-5x 2-10x 3-15x 5-25x
Objektivdurchmesser (mm) 24 50 56 56
Austrittspupille min./max.
Vergrößerung (mm)
4,8/11,4 5,0/11,4 3,7/11,4 2,2/11,2
Sehfeld bei min./max.
Vergrößerung auf 100m (m)
37,1/8,2 18,9/4,0 11,9/2,6 7,2/1,6
Augenabstand (mm) 100 100 100 100
Dioptrienausgleich (-/+) -3,0/+2,5 -3,0/+2,5 -3,0/+2,5 -3,0/+2,5
Höhen- und Seitenverstellung/
pro Klick (MOA)
1/4
7,5mm/100m
1/4
7,5mm/100m
1/4
7,5mm/100m
1/4
7,5mm/100m
Absehen-Verstellbereich (Höhe und Seite) (MOA*)
+/-38 +/-38 +/-20 +/-13
Absehen in Bildebene
2 2 2 2
Stromversorgung für Leuchtpunkt
Batterie
CR 2032
Batterie
CR 2032
Batterie
CR 2032
Batterie
CR 2032
Argon-Gas-Füllung
ja ja ja ja
Mittelrohrdurchmesser (mm)
30 30 30 30
Gesamtlänge (mm)
285 335 372 430
Gewicht (g)
470 640 750 835
Preis (UVP in Euro)  639,-/749,- 779,-/889,- 829,-/949,- 949,-/1.089,-

Weitere Informationen zur Zielfernrohr-Serie MINOX ZX5 findet ihr direkt auf der Webseite von MINOX.

Außerdem findet ihr hier einen Bericht über dieBV Ferngläser und Zielfernrohre ZE TAC von MINOX.

Ein Beitrag vonall4hunters

GearTester.de am 19.11.2015 zu Gast in Kempten

Euch erwartet ein unterhaltsamer Jägerabend mit zwei sehr interessanten Vorträgen zu aktuellen jagdlichen Themen. Dazu stellen Location und Catering noch die idealen Bedingungen für den ausgiebigen Austausch der aktuellsten Jagdgeschichten. Für uns die idealen Voraussetzungen für einen schönen Jägerabend abseits des Reviers, den wir nicht verpassen wollen!

Die Referenten und Vortragsthemen:

  • Gerold Wandel  – „Schwarzwild Weidwerk – Jagdkonzeption zur Populationsdynamik“Wildmeister und Buchautor Gerold Wandel, geboren 1943 in Breslau, wurde Anfang der sechziger Jahre in drei großen Niederwild- und Hochwildrevieren zum Berufsjäger ausgebildet. Über drei Jahrzehnte war er Leiter der LJV Landesjagdschule Rheinland-Pfalz. Für das Jagdhandwerk hat er fünfundzwanzig Berufsjägerlehrlinge ausgebildet. Vortrag mit Dias und in freier Rede.
  • Jan Hüffmeier – „Mit moderner Jagdausrüstung zum „besseren“ Jäger!?“Der Produktexperte, Jäger und Mitgründer der Webseite www.geartester.de referiert über die Vorteile und Risiken von neuen Technologien in der Jagdausübung.  Er geht in seinem Vortrag individuell, auf Land, Jäger und Jagdarten ein und veranschaulicht seinen Vortrag mit interessanten Praxisbeispielen aus der gesamten Jagdwelt.

Anmeldung:

Damit an dem Abend genügend Plätze, „Bretzn & Helle“ zu Verfügung stehen, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

  • Ganz einfach dem Link folgen, und Du bist dabei: —> Hier Anmelden
  • Alternativ telefonisch & kostenfrei hier: Hotline 0800 10 88 600

Weitere Informationen:

Nähere Informationen zur jeweiligen Veranstaltung könnt ihr im Vorfeld bei der Agentur PSR GmbH, Telefonnummer 05406-815 895 50 einholen.

Außerdem auf der Webseite: http://www.landrover-live.de/jagen

Und nicht Zuletzt habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, die komplette Land Rover Produktpalette einmal persönlich kennen zu lernen und sich von der Marke Land Rover faszinieren zu lassen.

Wir freuen uns auf euch!

Programmflyer:

Jagen_19_11_2015Jagen_19_11_2015_1

Das Swarovski EL Range 10×42 WB Fernglas

Swarovski-EL-Range-neue-version

Unsere Freunde von all4shooters.com haben das neue Fernglas Swarovski EL Range 10×42 W B mit Entfernungsmesser in der Praxis getestet, das sowohl für anspruchsvolle Jäger als auch für ambitionierte Sportschützen eine ideale Wahl ist, wenn es um optische Höchstleistungen geht. Lesen Sie hier unseren Erfahrungsbericht, der ihnen bei einer Kaufentscheidung sicher helfen kann.

Ferngläser mit integrierten Laser-Entfernungsmessern, die als Beobachtungsinstrument und genaues Entfernungsmessgerät dienen, sind bereits seit Jahren auf dem Markt – spätestens seit der Einführung des legendären Modells „Geovid“ von Leica im Jahr 1992.

Es ist jedoch seitdem viel Zeit vergangen, bis technische Fortschritte im Bereich Optik und Elektronik es den Herstellern ermöglichte, diese Produktkategorie zu verkleinern und ihre Leistung gleichzeitig erheblich zu verbessern.

Eine Vielzahl an Marken hat dem Pionier in diesem Bereich Konkurrenz gemacht und das Angebot für Ferngläser mit Entfernungsmesser vor allem um preisgünstigere Modelle erweitert.

Die neue Version des Swarovski EL Range 10×42 W B Fernglases mit Entfernungsmesser.

Die neue Version des Swarovski EL Range 10x42 W B Fernglases mit Entfernungsmesser.

Die neue Version des Swarovski EL Range 10×42 W B Fernglases mit Entfernungsmesser.

Der österreichische Hersteller Swarovski Optik führte im Jahr 2011 das revolutionäre Swarovski EL Range Fernglas mit Entfernungsmesser ein.

Dieses Modell verfügt über ein einzigartiges, patentiertes optisches System, bei dem dieselben Objektive für die Beobachtung und Entfernungsmessung verwendet werden. Das Prisma für die Bilddrehung wird von einem zweiten Strahlteilerprisma ergänzt, das den Laser für die Entfernungsmessung vom beobachteten Bild trennt. Ausserdem ist die Elektronik des Lasermoduls für die Entfernungsmessung in das Fernglasgehäuse integriert.

Die Produktserie „EL“ von Swarovski ist eine moderne Reihe an beobachtungsorientierten Ferngläsern für die Jagd und den Schießsport. Auch das Fernglas Swarovski EL Range mit Entfernungsmesser ist mit einigen besonderen Technologien dieser Serie ausgestattet. Diese umfassen ein Gehäuse aus Magnesiumlegierung, das grundlegende optische System, die Vergütung und Linsenbeschichtung Swarobright, Swarotop und Swarodur. Andere Technologien des Herstellers wie Swarovision und Swaroclean werden bei diesen Modellen aktuell nicht genutzt.

Swarovski EL Range: Die Aktivierungstaste für die Entfernungsmessung wurde zur Verbesserung der Ergonomie und eine angenehmere Bedienbarkeit überarbeitet.

Swarovski EL Range: Die Aktivierungstaste für die Entfernungsmessung wurde zur Verbesserung der Ergonomie und eine angenehmere Bedienbarkeit überarbeitet.

Konkret basiert die Swarovision-Technologie auf fluoridhaltigen HD-Optikelementen und Field-Flattener-Linsen zur Verringerung geometrischer Verzerrung und Farbabweichungen. Die Swaroclean-Vergütung besteht aus einer oleophoben und wasserabweisenden Oberflächenbeschichtung, durch die die Linsen leichter zu reinigen sind.

Swarovski EL Range: Die Wahltaste für Menü und Optionen befindet sich am linken Tubus, in der Brücke.

Swarovski EL Range: Die Wahltaste für Menü und Optionen befindet sich am linken Tubus, in der Brücke.

Wir vermuten, dass der Grund für das Weglassen dieser optischen Merkmale und Objektivvergütungen ein Kompromiss aufgrund besonderer technischer Funktionen ist: Der Laser, der von dem Entfernungsmesser verwendet wird, läuft durch die optische Haupteinheit dieses Fernglases und seine Wellenlänge liegt bei rund 940 nm (unter Normalbedingungen unsichtbar für das menschliche Auge).

Beim Swarovski EL Range kann durch die Position der Wahltaste für Menü und Optionen eine versehentliche Aktivierung zuverlässig vermieden werden, aber...

Beim Swarovski EL Range kann durch die Position der Wahltaste für Menü und Optionen eine versehentliche Aktivierung zuverlässig vermieden werden, aber…

Das bedeutet, dass einige der Technologien, die normalerweise in einem Fernglas verwendet werden, um die Durchlässigkeit des sichtbaren Lichts zu verbessern, aus technischen gründen nicht verwendet werden konnten. Diese würden  nicht mit dem Lasermodul für die Entfernungsmessung harmonieren und sogar die Funktion insgesamt blockieren.

Ein Markenzeichen des Swarovski EL Range Fernglases, das zusammen mit seiner integrierten Technologie patentiert wurde (Patent Nr. US20110128619, „Beobachtungsgerät mit Entfernungsmesser“), sind die zwei hervorstehenden „Finnen“ oder Ausbuchtungen unter dem Gehäuse des Fernglases, je eine unter den zwei optischen Tubussen.

Diese „Finnen“ beherbergen die Elektronik für das Lasermodul für die Entfernungsmessung und verleihen dem Endprodukt eine gewisse „Persönlichkeit“. Für Benutzer mit großen Händen könnten sie die Handlichkeit und Nutzung des Swarovski EL Range Fernglases sogar verbessern.

Die Form der „Finnen“ hat sich gegenüber vorherigen Modellen weiterentwickelt: Ihre Gesamtlinie ist abgerundet, ohne scharfe Kanten, und umfasst jetzt ergonomische Griffrillen.

Swarovski-EL-Range-focus-dialDiese Generation des Swarovski EL Range Fernglases führt auch neue Standards bei serienmäßigem Zubehör ein. Das Gehäuse wurde für bestmögliche Kompatibilität im Vergleich zu den älteren Varianten angepasst.

Der vom Hersteller „FieldPro-Paket“ genannte neue Zubehörsatz für das Swarovski EL Range umfasst ein neues Befestigungssystem, das sich um 360° um seine eigene Achse drehen kann. Die klassischen Befestigungsriemen wurden von einer dünnen, aber äußerst flexiblen Kordel ersetzt, die sich jeder Bewegung anpasst. Außerdem kann die Gesamtlänge der Schnur mithilfe eines schnell bedienbaren, vollkommen leisen Drehknopfsystems am Ende jeder Schnur angepasst werden. Die neue Schnur verfügt selbst über ein ergonomisches Muster, das sich an den Nacken des Benutzers anpasst, und wird aus einer weichen Mischung aus Nylon und Neopren hergestellt.

Swarovski EL Range – der Praxistest

Jedes Okular des Swarovski EL Range hat einen eigenen unabhängigen Dioptrieneinstellring, der einen genaueren Fokus für beide internen Anzeigen bietet.

Jedes Okular des Swarovski EL Range hat einen eigenen unabhängigen Dioptrieneinstellring, der einen genaueren Fokus für beide internen Anzeigen bietet.

Wir haben das Swarovski EL Range Modell 10×42 LRF getestet. Das Fernglas wiegt knapp 880 Gramm. Nach Angaben von Swarovski, umfasst die Serie EL Range die leichtesten Ferngläser der Welt in ihrer Klasse. Es geht hier um Ausrüstung der Spitzenklasse, die für das Top-Marktsegment sowohl im Hinblick auf ihre Leistung, als auch den Preis bestimmt ist.

Das Gehäuse des Swarovski EL Range Fernglases mit Entfernungsmesser basiert auf einem Doppelbrücken-Design. Das Fokusrad befindet sich in einer zentralen Position an der hinteren Brücke, wodurch es leicht erreichbar und mit dem Zeigefinger beider Hände bedienbar ist, und erlaubt eine einhändige Anpassung. Jedes Okular ist zudem mit einem eigenen gummierten Dioptrieeinstellring ausgestattet, mit dem der bestmögliche Fokus für beide internen Anzeigen gewährleistet wird.

Swarovski-EL-Range-lithium-battery

Swarovski EL Range: Die 3 V CR2 Lithiumbatterie, die in einem Fach im Einstellknopf untergebracht ist, bietet eine Lebensdauer von 1000 Entfernungsmessungen.

Das Sehfeld des Swarovski EL Range 10×42 LRF Fernglases erreicht exzellente 110 Meter/1.000 m und verfügt über einen Lichtdurchlässigkeitsfaktor von 91% sowie eine 4,2 mm Austrittspupille.

Diese Angaben sind für beide Tubusse des Fernglases vollkommen konstant und identisch. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis, da der Laser des Entfernungsmessers dieselben optischen Komponenten durchläuft, die auch für die Beobachtung dienen.

Außerdem bietet das Gerät hervorragende Funktionen für Farbe, Kontrast, Bildqualität und Schärfe.

Das Swarovski EL Range verfügt über eine leichte geometrische „Kissenverzerrung“ an den Rändern des Bildes. Diese kann jedoch nur bei der genauen Beobachtung von architektonischen Strukturen festgestellt werden. Bei der Nutzung am Schießstand oder bei der Jagd tritt diese nicht auf. Es gibt hingegen keinerlei Anzeichen für den sogenannten „Globuseffekt“, der bei einigen Ferngläsern in den vergangenen Jahren wieder aufgetaucht ist (insbesondere jenen, die frei von Winkelaberration wären) und was sich beim Schwenken bemerkbar macht. Unserer Meinung nach wird dieser optische Fehler überbewertet, besonders im Vergleich mit deutlich auffälligeren Bildfehlern wie Koma, Farbabweichungen usw.

Swarovski EL Range: Das innovative Schnurbefestigungssystem zum Anstecken aus dem FieldPro-Paket ist äußerst leicht bedienbar.

Swarovski EL Range: Das innovative Schnurbefestigungssystem zum Anstecken aus dem FieldPro-Paket ist äußerst leicht bedienbar.

Die Schnur des FieldPro-Pakets verfügt über ein leises Drehknopfsystem zur Angleichung und Verriegelung.

Die Schnur des FieldPro-Pakets verfügt über ein leises Drehknopfsystem zur Angleichung und Verriegelung.

Das Lasermodul für die Entfernungsmessung basiert auf der Technologie und dem System Swaroaim. Das ist mit einem integrierten Neigungsmesser und Böschungswinkel-Berechnung ausgestattet, um eine genaue Schussentfernung anzugeben. Der Benutzer kann die Entfernung direkt am Ballistikturm des Zielfernrohrs  einstellen, wie beim firmeneigenen BT von Swarovski oder dem personalisierten PBC. Diese Funktion ist bei der Verwendung von weitreichenden Fadenkreuzen besonders wertvoll.

Die Schnur des FieldPro-Pakets des Swarovski EL Range ist aus einer Mischung aus Nylon und thermisch geformtem Neopren gefertigt, um hohen Komfort zu gewährleisten.

Die Schnur des FieldPro-Pakets des Swarovski EL Range ist aus einer Mischung aus Nylon und thermisch geformtem Neopren gefertigt, um hohen Komfort zu gewährleisten.

Der Laser-Entfernungsmesser wird mit einem gummierten Knopf am linken Tubus des Fernglases, nahe bei der hinteren Brücke, eingeschaltet. Er wird von einer Batterie betrieben, die im Fokusrad untergebracht ist. Es handelt sich hierbei um eine 3 V CR2 Lithiumzelle, die eine Batterielebensdauer von rund 1.000 Entfernungsmessungen bietet.

Ein kleinerer Knopf, der unter der hinteren Brücke versteckt liegt (um eine versehentliche Aktivierung zu vermeiden) erlaubt die Auswahl vier verschiedener Programme: P1 − manuelle Helligkeitsanpassung der Anzeige; P2 − Aktivierung oder Deaktivierung der Böschungswinkelerkennung und -korrektur; P3 − Auswahl der Einheit Fuß oder Meter; P4 − automatische Helligkeitseinstellung der Anzeige anhand der Lichtverhältnisse der Umgebung.

Der Messbereich, das kreisförmige Fadenkreuz und der Böschungswinkel werden im Sehfeld nur angezeigt, wenn die Funktion der Laser-Entfernungsmessung aktiviert ist. Die Informationen werden durch zwei einzelne rote Anzeigen visualisiert. Das Fadenkreuz wird im rechten Okular angezeigt, die Informationen im linken Okular.

Das neue Swarovski EL Range 10×42 W B ist sehr leicht bedienbar und bietet hohen Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Optik und die Genauigkeit der Entfernungsmessung.

Wir haben die Genauigkeit des Laser-Entfernungsmessers des Swarovski EL Range in Zusammenarbeit mit einer technischen Beratungsfirma mit Zugang zu geographischen und kartographischen Informationssystemen unserer Region getestet. Wir konnten bei Objekten, die mehr als 600 Meter von unserem Beobachtungspunkt entfernt waren, gelegentlich einen Fehler von knapp einem Meter feststellen, die Leistung ist allerdings ausnahmslos konstant. Wir haben immer exakt dasselbe Ergebnis erhalten, wenn wir den Entfernungsmesser an Objekten in derselben Entfernung genutzt haben, auch an verschiedenen Tagen mit unterschiedlichen Umgebungsbedingungen.

Swarovski EL Range: Diese einzigartigen "Finnen" beherbergen optronische Komponenten und die integrierte Elektronik des Lasermoduls für die Entfernungsmessung.

Swarovski EL Range: Diese einzigartigen „Finnen“ beherbergen optronische Komponenten und die integrierte Elektronik des Lasermoduls für die Entfernungsmessung.

Nach Angaben von Swarovski funktioniert der Laser-Entfernungsmesser zwischen dreißig und 1.475 Metern, die höchste Entfernung, die wir messen konnten (eine reflektierende Oberfläche, in diesem Fall das Fenster eines Gebäudes) lag allerdings bei 1.946 Metern, erneut mit einer bemerkenswerten Genauigkeit und Konsistenz. Dabei sollte darauf hingewiesen werden, dass die genannten Leistungsstufen von Laser-Entfernungsmessern auf Standardtests mit Zielen, die einen Reflexionsgrad von 80% aufweisen, beruhen.

Swarovski EL Range – Fazit:

Unsere Meinung über das Swarovski EL Range ist äußerst positiv, seine Leistung ist für diese Geräteklasse hervorragend, sowohl im Hinblick auf die Optik wie auch die Genauigkeit des Entfernungsmessers. Der Einzelhandelspreis (2.990,- € und 3.090,- €) liegt ungefähr auf dem Niveau anderer Konkurrenzprodukte der Spitzenklasse.

 

Ein GearTesterbeitrag von:  

all4hunters

Der Blaser BD14 Bockdrilling

Blaser-BD14

Blaser präsentiert mit dem BD14 seine neuartige, patentierte Verschlusskonstruktion. Inzwischen liegen die ersten praktischen Erfahrungen mit dem innovativen Bockdrilling vor. Unser Freunde von All4Shooters.com und VISIER haben sich die Blaser BD14 einmal näher angesehen.

Unser Freunde von all4shooters.com // Peter Pulver und Andreas Wilhelmus / VISIER

Bestens gerüstet: Der Blaser BD14 wartet oben stets mit einem 20/76er Schrotlauf auf. Darunter, nach rechts versetzt, liegt das Rohr für die kleine Kugel und ganz unten befindet sich das für die hochwildtaugliche große Kugel.

Bestens gerüstet: Der Blaser BD14 wartet oben stets mit einem 20/76er Schrotlauf auf. Darunter, nach rechts versetzt, liegt das Rohr für die kleine Kugel und ganz unten befindet sich das für die hochwildtaugliche große Kugel.

Der Drilling galt im deutschsprachigen Raum über Jahrzehnte hinweg als die Waffe des Revierjägers. Mit zwei parallelen Schrotläufen und einem Kugel- oder Büchsenlauf darunter war der Waidmann für jeden jagdlichen Fall gerüstet. Den Kugellauf wählte man bevorzugt in Kalibern wie etwa 7 x 65R, 8 x 57 IRS oder der auch als „Königin der Hochwildpatronen“ bekannten 9,3 x 74R. Bei den Schrotkalibern kamen 12/65 und später 12/70, weit vor den 16er Schrotpatronen. Im rechten Schrotlauf fanden häufig Einsteckläufe in kleineren Kalibern ihren festen Platz.

Das alles zusammen machte die Vielseitigkeit des Drillings und damit auch seine Beliebtheit sowie die daraus resultierende Verbreitung dieser Waffenart aus. Doch schon früh erkannten findige Hersteller und einzelne Bergjäger die Vorteile des Bockdrillings. Während normale Drillinge in Massen preisgünstig hergestellt wurden, war der Bockdrilling oder der „Triumphbock“, wie man ihn in einigen Alpen-Gegenden nannte, immer ein exklusives Stück. Diesen Nimbus besitzt das Gewehr, bei dem der große Kugellauf unter dem Schrotlauf und die „kleine“ Kugel seitlich zwischen den beiden anderen Rohren angeordnet ist, noch heute. Allerdings gab und gibt die Schussleistung der Kugelläufe häufig Anlass zu Diskussionen. Und das insbesondere dann, wenn es darum geht, wie gut die große und kleine Kugel „zusammenschießen“.

Bockdrilling Blaser BD14 – Äußerlichkeiten

Schon der erste Kontakt mit dem Blaser BD14 erweckt beim Betrachter ein positives Gefühl. Vor ihm liegt eine elegante, kurze und kompakte Waffe schnörkellosen Zuschnitts, mit angenehm geradem Schaft: ein Jagdgewehr, das sich geradezu für den Einsatz mit einem Zielfernrohr aufdrängt. Die entsprechende Schnittstelle für eine Blaser-Sattelmontage bringt der Drilling auch schon mit. Die Waffe ist exzellent verarbeitet. Hier beweist der Hersteller, dass CNC-gesteuerte Maschinenfertigung genauso präzise sein kann wie allerbeste Büchsenmacherarbeit. Alles sitzt perfekt, ist in der Oberflächenbearbeitung wohl nicht zu verbessern.

Der BD14 kommt in einem feinen Ölschaft aus gutem Nussbaumholz mit Schweinsrücken und modern geschwungener bayerischer Backe. In der Basisversion mit matt-aluminiumfarbiger Dural-Basküle geht‘s hier mit der Holzklasse 4 und einem Preis von 5.976,- Euro los. Für die Testwaffe mit matt-schwarz eloxiertem Gehäuse aus sogenannten Flugzeug-Aluminium und einem Schaft der Holzklasse 6 muss man 7.485,- Euro zahlen. Das Topmodell „Baronesse“ des BD14 kostet 11.845,- Euro, besitzt dafür aber eine feine Arabeskengravur auf der Basküle. Wem die drei genannten Serienausführungen nicht exklusiv genug sind, der kann natürlich in Sachen Holz, Finish und Gravur noch entsprechend „upgraden“.

Blaser BD14 – der Verschluss

Blaser bewirbt den im BD14 verwendeten Vertikalblockverschluss als eine zum Patent angemeldete absolute Weltneuheit. Auf den ersten Blick erinnert der Verschlussblock des BD14 allerdings an einen Kippblockverschluss. Neu beim BD14 ist, dass der Verschlussblock im eingebauten Zustand stets an der senkrechten, hinteren Wand der Basküle anliegt und zum Verriegeln nicht mehr gekippt werden muss. Hier greifen die Verriegelungselemente quasi in den Block und nicht umgekehrt. Der herausnehmbare Vertikalblock des BD14 kann mit einem Handgriff entnommen und bei Bedarf auch getrennt verwahrt werden.

Der Blick in die Basküle des BD14 zeigt die Aufnahme für den Vertikalblock und die Gegenstücke zu den in den Block integrierten Schlagbolzen.

Der Blick in die Basküle des BD14 zeigt die Aufnahme für den Vertikalblock und die Gegenstücke zu den in den Block integrierten Schlagbolzen.

Während bei anderen Verschlüssen von Kipplaufwaffen die Basküle per Laufhaken immer auch als hinterer Laufabschluss dient, verschließen Kipp- und Vertikalblock die Rohre gleichsam autonom. Die Basküle dient nur noch zur Aufnahme des Laufbündels und zum Kippen (Brechen) desselben. Dadurch erfährt sie aber auch keine Belastung durch Drehmomente aus der Schussauslösung. Der Kasten muss also nur noch die vom Laufbündel über den Kippblock übertragenen Rückstoßkräfte aufnehmen. Das erlaubt wiederum die Verwendung von schwächeren, sprich: leichteren Materialien – im Falle des BD14 Dural – sowie eine schlankere Bauweise.

Der Blick in die Basküle des BD14 zeigt die Aufnahme für den Vertikalblock und die Gegenstücke zu den in den Block integrierten Schlagbolzen.

Da kommt Spannung auf – das Spannsystem des BD14

Der BD14 verfügt über ein recht leicht zu bedienendes Handspannsystem. Dessen Schieber sitzt auf dem Kolbenhals. Zum Spannen der beiden Kastenschlosse schiebt der Daumen den Schieber nach vorn, bis dieser arretiert und ein roter Signalpunkt sichtbar wird. Drückt man den Schieber noch etwas weiter nach vorn, gleitet dieser zurück und die Waffe ist entspannt. Der vordere Abzug bedient immer den Lauf mit der großen Kugel. Bei nach unten gedrücktem Umschaltschieber löst der hintere Abzug den Schuss aus dem kleinen Kugellauf aus und bei nach oben gedrücktem Umschaltschieber korrespondiert dieser Trigger mit dem Schrotlauf. Nach Abgabe eines Schusses – ohne den Verschluss nach dem Feuern zu öffnen oder den Handspannhebel zurückzunehmen – bleibt das zweite Schloss weiterhin gespannt. Sind alle Läufe mit Patronen bestückt, kann durch ungeschicktes Handhaben ein zweiter Schuss brechen. Um das zu vermeiden, kann man neben dem beschriebenen Entspannen per Schieber auch den Oberhebel nach rechts drücken. Auch dann springt der Spannschieber automatisch in die entspannte (gesicherte) Position zurück – das geschieht dann allerdings nicht lautlos.

Das Prinzip: Der Vertikalblock der BD14 schließt das Laufbündel (hier beides zum Veranschaulichen in ausgebautem Zustand) nach hinten ab. Bei anderen Verschlusskonstruktionen von Kipplaufwaffen übernimmt dies in der Regel die Basküle.

Blaser BD14 – der Abzug

Das Prinzip: Der Vertikalblock der BD 14 schließt das Laufbündel (hier beides zum Veranschaulichen in ausgebautem Zustand) nach hinten ab. Bei anderen Verschlusskonstruktionen von Kipplaufwaffen übernimmt dies in der Regel die Basküle.

Das Prinzip: Der Vertikalblock der BD 14 schließt das Laufbündel (hier beides zum Veranschaulichen in ausgebautem Zustand) nach hinten ab. Bei anderen Verschlusskonstruktionen von Kipplaufwaffen übernimmt dies in der Regel die Basküle.

Hier handelt es sich sowohl hinten als auch beim vorne um einen Blaser-Feinabzug. Diese Trigger sind ab Werk so eingerichtet, dass sie bei etwa 650 g Widerstand auslösen. Feinabzüge bei kombinierten Waffen sind nicht jedermanns Sache. Dennoch präsentierten sich die Abzüge der Testwaffe in jeder Beziehung einwandfrei und lösten ohne jedes Kriechen sauber aus. Erstaunlicherweise zeigten sich die Abzüge weitaus unkritischer als erwartet. Auch bei eher hartem bis sehr hartem Abstellen der Waffe auf dem Kolben lösen sie nicht ungewollt aus. Dennoch: Richtig sicher ist das Gewehr nur bei entspannten Schlossen.

Welches Kaliber für was?

Hier gilt das Augenmerk zuerst dem beim BD14 stets vorgegebenen Schrotlauf in 20/76. Das ist ein modernes und erprobtes Kaliber für den universellen Einsatz. Magnum-Patronen – also 76er Munition mit 33 bis 34 g Bleischrotvorlage von 2,7 bis 3,7 mm – gibt es sowohl von Rottweil als auch von Sellier & Bellot. Die Läufe sind voll stahlschrottauglich.

Hier sieht man den Verschlussblock zum Verdeutlichen des Prinzips einmal in das Laufbündel eingesetzt ...

Hier sieht man den Verschlussblock zum Verdeutlichen des Prinzips einmal in das Laufbündel eingesetzt …

Insbesondere bei unsicheren Anfängern kommen im Kaliber 12/76 häufig die berüchtigten Magnum-Schrotpatronen mit 52 Gramm Bleischrotvorlage zum Zuge. Die tragen allerdings zu einer hohen Wildbretentwertung bei. Der erfahrene Jäger weiß, dass 30 Gramm Blei in der Regel auf alles mit Schrot erlegbare Wild ausreichen, sofern man nicht zu weit schießen muss. Die beste Wahl in Bezug auf die Wirkung stellt derzeit wohl das teure Wolframschrot (englisch: Tungsten Shot) dar. Leider sind im deutschsprachigen Raum derzeit (noch) keine Wolframschrotpatronen im Kaliber 20 zu haben. Dennoch steht der 20er Magnum-Lauf einem 12/70er wohl kaum nach.

Neben dem obligatorischen Brillenstück an der Mündung fasst bei der BD14 zusätzlich noch eine Mittelbrille das Laufbündel. Die Mündungsbrille dient auch zur Seiten- und die andere zur Höhenjustierung des kleinen Kugellaufs.

Neben dem obligatorischen Brillenstück an der Mündung fasst bei der BD 14 zusätzlich noch eine Mittelbrille das Laufbündel. Die Mündungsbrille dient auch zur Seiten- und die andere zur Höhenjustierung des kleinen Kugellaufs.

Neben dem obligatorischen Brillenstück an der Mündung fasst bei der BD 14 zusätzlich noch eine Mittelbrille das Laufbündel. Die Mündungsbrille dient auch zur Seiten- und die andere zur Höhenjustierung des kleinen Kugellaufs.

Für den kleinen Kugellauf stehen beim BD14 die Kaliber .22 Hornet, .222 Remington, 5,6 x 50 R Magnum und 5,6 x 52 R zur Wahl. Mit Ausnahme der .22 Hornet sind alle übrigen als Rehwildpatronen beliebt und bewährt. Das gilt insbesondere für die 5,6 x 52 R, welche im Geschoss-Durchmesser geringfügig größer ist als die .222. Außerdem wird die 5,6 x 50 R von RWS mit einer speziellen Rehwildlaborierung angeboten. Die für ihre exzellente Präzision bekannte Hornet ist speziell für Jäger gedacht, welche Kleinwild und Pelzträger balgschonend erlegen möchten.

Überdies sitzt an der Mittelbrille auch ein Stift, der zur vorderen Riemenbügelöse ausläuft.

Überdies sitzt an der Mittelbrille auch ein Stift, der zur vorderen Riemenbügelöse ausläuft.

Überdies sitzt an der Mittelbrille auch ein Stift, der zur vorderen Riemenbügelöse ausläuft.

Für den großen Kugellauf bietet Blaser zur Zeit die Kaliber 6,5 x 55, 6,5 x 57 R, 7 x 57 R, 7 x 65 R, .308 Winchester, .30-06 Spring­field, .30 R Blaser, 8 x 57 IRS und 9,3 x 74 R an. Die alten deutschen Kaliber sind konstruktionsbedingt mit dem „Makel“ des langen Übergangskonus behaftet. Dieser musste früher oft als Erklärung für schlechte Schussleistungen herhalten. Nun schießen die modern gefertigten Blaser-Läufe allerdings um ein vielfaches präziser, so dass der zu lange Freiflug nicht mehr als Ausrede dienen kann. Für den Revierjäger mit Rot- und oder Schwarzwild bildet etwa die .30 R Blaser eine hervorragende Wahl, wobei auch die alte 8 x 57 IRS heute zu den beliebtesten, weil durchaus wirkungsvollen Patronen zählt.

Nach Drücken des Bolzens beim Blaser BD14 kann der Verschlusshebel ganz nach rechts bewegt und der Verschlussblock leicht entnommen werden.

Bockdrilling Blaser BD14 auf dem Schießstand

Nach Drücken des Bolzens kann der Verschlusshebel ganz nach rechts bewegt und der Verschlussblock leicht entnommen werden. Der eckige Stift auf der rechten Bügelseite dient als Laufwahlschalter. Ragt er wie hier nach unten heraus, so bedient der hintere Abzug die kleine Kugel. Ist er von unten nicht fühlbar und sein anderes Ende lugt oben aus der Basküle hervor, hat der Schütze den Schrotlauf gewählt.

Nach Drücken des Bolzens kann der Verschlusshebel ganz nach rechts bewegt und der Verschlussblock leicht entnommen werden. Der eckige Stift auf der rechten Bügelseite dient als Laufwahlschalter. Ragt er wie hier nach unten heraus, so bedient der hintere Abzug die kleine Kugel. Ist er von unten nicht fühlbar und sein anderes Ende lugt oben aus der Basküle hervor, hat der Schütze den Schrotlauf gewählt.

Bevor es ans Einschießen ging, galt es, das Zielfernrohr grob zu justieren. Der Schrotlauf bildet dabei die feste Komponente und dient als Basis des Prozederes. Man spannt das Laufbündel ein und richtet den Schrotlauf dabei über Kimme und Korn auf ein 35 bis 40 Meter entferntes kleines Ziel aus. Dann setzt man das Zielfernrohr per Sattelmontage auf den eingespannten Lauf und stellt das Absehen des Zielfernrohrs ebenfalls genau auf dieses Ziel ein, bevor es auf die 100-Meter-Bahn geht. Dort werden die große und die kleine Kugel auf das Zielfernrohr-Absehen unter Beachtung der günstigsten Einschussentfernung der verwendeten Patrone eingeschossen. Der Lauf der großen Kugel ist fest mit dem Schrotlauf verbunden und so fixiert, dass Schrot- und Kugellauf zusammenschießen. Das Zielfernrohr wird nun per Absehenverstellung auf die Treffpunktlage der großen Kugel justiert. Danach stellt man den Lauf der kleinen Kugel auf diese Treffpunktlage ein. Dazu kann der Lauf durch eine Schraube an der Mündung seitlich verschoben werden. Die Höhenkorrektur erfolgt hier durch eine Schraube an einem in Laufmitte montierten Brillenstück. Die Läufe schwingen frei und können sich in der Länge frei ausdehnen. Die Kugelläufe schossen auch nach jeweils mehreren Schüssen zuverlässig zusammen. Es empfiehlt sich, hier aber unterschiedliche Munitionssorten zu probieren, um die für die jeweils individuell vorliegenden Läufe präzisesten Sorten zu ermitteln.

Blaser BD14 Bockdrilling – Fazit

Nach dem Einschießen gab sich die BD 14 auf dem Schießstand keine Blöße. Große und kleine Kugel schossen auch nach jeweils mehreren kurz hintereinander abgegebenen Schüssen in engen Gruppen zusammen.

Nach dem Einschießen gab sich die BD 14 auf dem Schießstand keine Blöße. Große und kleine Kugel schossen auch nach jeweils mehreren kurz hintereinander abgegebenen Schüssen in engen Gruppen zusammen.

Der BD14 ist die Waffe für den anspruchsvollen Revierjäger, der für jede jagdliche Begegnung gerüstet sein will, aber nicht jede Woche zu einer Drückjagd geht: handlich, präzise, elegant, sehr zu empfehlen.

Nach dem Einschießen gab sich der BD14 auf dem Schießstand keine Blöße. Große und kleine Kugel schossen auch nach jeweils mehreren kurz hintereinander abgegebenen Schüssen in engen Gruppen zusammen.

Wer es noch edler will, kann zum BD14 in der „Baronesse“-Ausführung greifen. Ab 11.845 Euro steigt man hier mit Holzklasse 6 und feiner Arabeskengravur auf der Basküle ein.

Ein GearTesterbericht von all4hunters

Peter Pulver und Andreas Wilhelmus / VISIER